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Informierte Unbestimmtheit
Zur Robotik im Theater
Ausgehend von der Frage nach einem post-anthropozentrischen Verständnis von Theater entfaltet Marcel J. V. Kieslich in seiner Studie eine theoretisch wie praktisch fundierte Untersuchung der szenischen Robotik. Im Zentrum steht die Analyse mehr-als-menschlicher Relationen und ihrer ästhetischen wie ontologischen Implikationen für die performativen Künste. Kieslich entwickelt auf dieser Basis neue Inszenierungspraktiken, die den Roboter nicht allein als technisches Artefakt, sondern als relationales Gegenüber begreifen. Dieses Spannungsfeld zwischen algorithmischer Steuerung und emergenter Autonomie fasst er unter dem Begriff der "Informierten Unbestimmtheit". Im Zusammenspiel von Kunst- und Wissenschaftsforschung skizziert das Buch Kooperationsmodi, die das Verhältnis von Mensch und Technik in der Theaterpraxis neu bestimmen und einen Beitrag zur aktuellen Debatte um posthumanistische Ansätze in der Theaterforschung leisten.
Marcel J. V. Kieslich studierte Philosophie sowie Theater- und Medienwissenschaft in Erlangen, Montréal und Wien. Nach seiner Zeit als Regieassistent an der Schaubühne in Berlin widmete er sich als Doktorand am Mozarteum in Salzburg kultur- und technikphilosophischen Fragen. Aktuell arbeitet er als Dramaturg und geht weiter seiner künstlerischen Forschung nach.
I. EINLEIBUNG / Seite 13
II. IN RELATION MIT TECHNIK / Seite 83
III. TECHNIK IN RELATION / Seite 171
IV. AUSLEIBUNG
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- Artikel-Nr.: SW9783957496539110164
- Artikelnummer SW9783957496539110164
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Verlag
Verlag Theater der Zeit
- ISBN 9783957496539