Deutscher Phantastik-Preis 2019: Das waren die Gewinner

Mit dem Deutschen Phantastikpreis werden jedes Jahr die besten neuen Fantasy-Bücher geehrt. Bereits seit 1999 gibt es jährlich eine feierliche Preisverleihung: 2017 im Rahmen der Phantastika-Festivals, 2018 auf der German Comic Con und 2019 bei der Gala der BuchBerlin. Bei dem Preis handelt es sich um einen Publikumspreis - das heißt Sie als Leser und Leserinnen können für die Gewinner abstimmen! Eine unabhängige Jury wählt die Nominierten aus und den Rest erledigt die Leserschaft online. 

Einige der Preisträger von 2019 gibt es auch bei uns im Shop.

 

1. Bester deutscher Roman: Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf? - Nicole Böhm

Kristin Collins steht vor der größten Herausforderung ihres Lebens: Ihr Bruder Brayden holt sie in seine Special Task Force, die Jagd auf den sogenannten Grimm macht – ein wolfsartiges Wesen, das durch die Märchen der Brüder Grimm in die Welt der Menschen dringt und jeden mit Wahnvorstellungen verflucht, der über ihn liest. Je tiefer Kris in die Märchen abtaucht, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fantasie. Schließlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann – und wer selbst Teil des Fluches geworden ist.

Das-Vermachtnis-der-Grimms

 

2. Bester Internationaler Roman: Elfenkrone - Holly Black

 Sie sind schön wie das Feuer und gnadenlos wie Schwerter – bis ein Mädchen ihnen Einhalt gebietet ...
»Natürlich möchte ich wie sie sein. Sie sind unsterblich. Cardan ist der Schönste von allen. Und ich hasse ihn mehr als den Rest.Ich hasse ihn so sehr, dass ich manchmal kaum Luft bekomme, wenn ich ihn ansehe…« Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat Jude nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will …

 

3. Beste deutschsprachige Serie: Das Erbe der Macht - Andreas Suchank

Aktuell umfasst die Serie ganze 22 Bände - alle davon gibt es bei uns im Shop!
Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge! Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft.

 

4. Bester deutschsprachiger Grafiker: Alexander Kopainski für "Die letzten Zeilen der Nacht" - Jo Schneider

Geschichten sind die Worte unseres Herzens, geschrieben mit der Tinte unserer Fantasie, geformt von der Feder unseres Verstands. Eine gefeierte Poetin zu sein, das ist Saizas größter Traum. Doch als Frau scheint sie niemand in ihrer Welt tatsächlich ernst zu nehmen. Niemand, bis auf der mysteriöse gelbäugige Mann, der in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Haus lebt und von ihren Worten verzaubert wird. Ein Mann, der bei Mondschein die Seelen junger Frauen stiehlt und von allen gefürchtet wird. Ein Mann, bekannt als Gott der Spinnen. Als Gottjäger schließlich drohen, ihren einzigen Vertrauten zu ermorden, trifft Saiza eine verhängnisvolle Entscheidung, die alles verändern wird ...

 

5. Bestes deutschsprachiges Sekundärwer: Es lebe Star Trek: Ein Phänomen, Zwei Leben - Björn Sülter

Nach über zwanzig Jahren erscheint im August endlich wieder ein umfassendes Werk zum Phänomen Star Trek in deutscher Sprache! Autor & Journalist Björn Sülter nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch über 50 Jahre, erzählt die Geschichten hinter den Kulissen und beleuchtet Stärken, Schwächen und Dramen. Seit 1966 hält das Phänomen "Star Trek" seine weltweite Fangemeinde in Atem. Die Liebe zu den Figuren, ihren Geschichten und dem utopischen Weltbild hat viele inspiriert. Angefangen mit den Abenteuern des Captain Kirk über Picard, Sisko, Janeway und Archer hat sich Star Trek eine treue und engagierte Fanbase erarbeitet. Die erfolgreichen Reboot-Kinofilme des J. J. Abrams sorgen seit 2009 für ebenso viel Diskussionsstoff wie die jüngst gestartete Fernsehserie "Star Trek: Discovery". So zeigt sich das Franchise somit immer noch topfit und durchlebt aktuell einen weiteren Frühling. Die Entstehung und der Verlauf jeder Serie und jedes Films wird dabei eingehend beleuchtet.

 

6. Beste deutschsprachige Übersetzung: ta'puq mach (Der Kleine Prinz) - Lieven L. Litaer

Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry ist eins der weltweit am häufigsten übersetzten literarischen Werke. Nachdem es 1943 erschienen war, wurde es bis 2018 in über 300 Sprachen übersetzt. So war es also nur eine Frage der Zeit, bis es auch auf Klingonisch vorliegen würde. Zum 75. Geburtstag des Werkes ist es nun endlich soweit! Diese berühmte Geschichte wurde in jahrelanger Feinstarbeit durch den Klingonisch-Experten Lieven L. Litaer übersetzt, der in vielerlei Arten von Übersetzungsprojekten Erfahrung gesammelt hat. In diesem Projekt wurde bewusst entschieden, den Ort der Handlung nicht in eine klingonische Umgebung zu verlegen. Stattdessen hält sich die Übersetzung sehr nah an das Original und dient als Lektüre für Schüler und Experten des Klingonischen. Anlässlich der Übersetzung von Der kleine Prinz hatte Marc Okrand, der Entwickler des Klingonischen, die Möglichkeit, sich mit seinem Informanten Maltz zusammenzusetzen, der die fehlenden Vokabeln bereitstellte.

 


Die Phantastik-Preis Gewinner 2018 bei Beam:

Bestes deutschsprachiges Romandebüt: Izara. Das ewige Feuer - Julia Dippel
Beste deutschsprachige Serie: Die Phileasson-Saga - Bernhard Hennen, Robert Corvus
Bester deutschsprachiger Grafiker: Lydia Rode für "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" von Walter Moers
Bester deutschsprachiger Comic: Florian Biege für "Die Stadt der träumenden Bücher - Teil 1" von Walter Moers



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