Top 10: Dystopien

Dystopien entwerfen das Bild einer düsteren Zukunft: Themen wie Überwachung, Rassismus und Co. werden in diesen Romane aufgearbeitet und auf eine Weise präsentiert, die die Leser und Leserinnen hoffentlich zum Nachdenken anregt. Ist das die Zukunft, in der wir leben möchten? 

Hier stelle ich Ihnen meine 10 liebsten Dystopien vor: Klassiker und aktuelle dystopische Romane, die Sie kennen sollten.

 

Cover George Orwell 1984

1. George Orwell: 1984

Seitenzahl: 383 
Schlagworte: Überwachung, Big Brother, Alternative Gescchichte

"Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, daß zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst." Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuell: Mit 1984 schuf George Orwell eines der einflußreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Danach lebte er in London und Paris, und schlug sich als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durchs Leben. Er schriebe zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte. Orwell starb 1950.

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Cover Aldous Huxley Schäne neue Welt

2. Aldous Huxley: Schöne neue Welt 

Seitenzahl: 368 
Schlagworte: Manipulation, Reproduktion, Indoktrinierung

Ein Meisterwerk neu in der Sprache unserer Zeit 1932 erschien eines der größten utopischen Bücher des 20. Jahrhunderts: ein heimtückisch verführerischer Aufriss unserer Zukunft, in der das Glück verabreicht wird wie eine Droge. Sex und Konsum fegen alle Bedenken hinweg und Reproduktionsfabriken haben das Fortpflanzungsproblem gelöst. Es ist die beste aller Welten – bis einer hinter die Kulissen schaut und einen Abgrund aus Arroganz und Bosheit entdeckt. Endlich erscheint die längst fällige Neuübersetzung von Uda Strätling. Das prophetische Buch, dessen Aktualität jeden Tag aufs Neue bewiesen wird, erhält eine sprachlich zeitgemäße Gestalt.

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Cover Dave Eggers Der Circle

3. Dave Eggers: Der Circle 

Seitenzahl: 560 
Schlagworte: Technothriller, Digitalisierung, Internetgiganten, Silicon Valley, soziale Netzwerke, Privatssphäre

Leben in der schönen neuen Welt des total transparenten Internets: Mit Der Circle hat Dave Eggers einen hellsichtigen, hochspannenden Roman über die Abgründe des gegenwärtigen Vernetzungswahns geschrieben. Ein beklemmender Pageturner, der weltweit Aufsehen erregt. Huxleys Schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …Mit seinem neuen Roman Der Circle hat Dave Eggers ein packendes Buch über eine bestürzend nahe Zukunft geschrieben, einen Thriller, der uns ganz neu über die Bedeutung von Privatsphäre, Demokratie und Öffentlichkeit nachdenken und den Wunsch aufkommen lässt, die Welt und das Netz mögen uns bitte manchmal vergessen.

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Cover Tom Perrotta Die Verlassenen

4. Tom Perrotta: Die Verlassenen 

Seitenzahl: 448
Schlagworte: Apokalypse, Familiendrama, Kult, Religion

Eine Situation wie nach dem berüchtigten "Snap" von Thanos:
Was wäre, wenn einige von uns – einfach so, ohne Erklärung – verschwinden würden? Würden wir Zurückgebliebenen an das Jüngste Gericht, an die Entrückung glauben? Würden wir den Verstand verlieren? Oder würden wir einfach so weitermachen, als wäre nichts geschehen?
Diese Fragen müssen sich die ratlosen Einwohner des beschaulichen Vororts Mapleton stellen. Kevin Garvey will wieder Ordnung in sein Leben bringen, obwohl das Phänomen, das inzwischen als »Plötzlicher Fortgang« bezeichnet wird, seine Familie zerstört hat: Seine Frau Laurie hat sich einem Kult angeschlossen, der sich »Der Schuldige Rest« nennt, sein Sohn hat das College abgebrochen, um einem zwielichtigen »Propheten« namens Holy Wayne und seiner Bewegung der »Heilenden Umarmung« nachzufolgen. Nur Kevins Tochter ist bei ihm geblieben, doch der Teenager kapselt sich seit jenem 14. Oktober zunehmend ab und verliert den Bezug zur Realität.

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Cover Dmitry Glukhovsky Metro Die Trilogie

5. Dmitry Glukhovsky: Metro – Die Trilogie 

Seitenzahl: 1616
Schlagworte: Russland, Postapokalypse, Atomkrieg, neue Gesellschaftsstruktur

Die Zukunft. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des Metro-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Dies ist ihre Geschichte … Dieser Band enthält die drei Romane »Metro 2033«, »Metro 2034« und »Metro 2035« sowie zwei Bonusgeschichten, eine davon bislang unveröffentlicht.

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Cover Yves Grevet Nox unten

6. Yves Grevet: Nox 

Seitenzahl: 320
Schlagworte: Rebellion, Freundschaft, Verrat

Fantasievoll, düster, atemberaubend. Es ist NOX, die dichte Wolke aus Schmutz, die die Stadt in ein Oben und Unten teilt. Wer oben geboren wird, ist auf der Seite der Sieger. Hier wächst man mit Licht und Sonne in Reichtum auf. Der 17-jährige Lucen hat es weniger gut getroffen. In Dunkelheit und Gestank lebt er unter widrigsten Umständen in der Unterstadt, wo Polizei und Miliz die Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Sein Freund Gerges aus Kindertagen tritt der Miliz bei. Bald schon wird er Lucen misstrauen und ihn hintergehen. Denn der sympathisiert mit den Aufständischen, die eine Zusammenführung von Unter- und Oberstadt unter Einsatz ihres Lebens erkämpfen wollen. Hinter ihm steht Firmie, seine Freundin, und auch Ludmilla, ein Mädchen aus der Oberstadt. Aber werden sie gegen die Miliz siegen? Lucen ist in größter Gefahr. Und ausgerechnet sein ehemaliger Freund wünscht ihm den Tod.

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Cover Ryu Murakami Coin Locker Babys

7. Ryu Murakami: Coin Locker Babys 

Seitenzahl: 560
Schlagworte: Thriller, Japan, Coming of Age

Hashi und Kiku wurden nach ihrer Geburt in Münzschließfächern zurückgelassen. Die beiden Jungs verbringen ihre Jugend zunächst im Waisenhaus und später bei Pflegeeltern auf einer verlassenen Insel, bevor sie schließlich in die Stadt ziehen, um die Frauen, die sie wegegeben hatten, zu finden und zu vernichten. Gemeinsam oder getrennt ist ihre Reise vom Münzschließfach zu einem atemberaubenden, wilden Höhepunkt eine Achterbahnfahrt durch die unheimliche Landschaft eines Japan im späten zwanzigsten Jahrhundert. Nachdem sie ihre Zieheltern verlassen hatten zieht es beide ins Giftghetto, eine von Freaks und Strichern belebte Gegend. Während sich Hashi zu einem bisexuellen Rocksänger entwickelt, Star in dieser exotischen Halbwelt, sucht Kiku seine Rache in Gesellschaft seiner Freundin, einem Modell, die ihre Wohnung in einen tropischen Sumpf für ihr Krokodil umgewandelt hat. Doch die Rachepläne, die Kiku verolgt, gehen weiter als bloß seine Mutter zu finden … "Coin Locker Babys" nennt man in öffentliche Schließfächer abgelegte Neugeborene. Diese Praxis findet man häufig in Japan oder China vor. Es ist nahezu ausgeschlossen, dass ein Baby dies überlebt. Coin Locker Babys ist eine surreale Coming-of-Age-Geschichte in einem Japan der nahen Zukunft, die Ryu Murakami als einen der einfallsreichsten Autoren der Welt etablierte.

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Cover William Gibson Die Idoriu Trilogie

8. William Gibson: Die Idoru Trilogie 

Seitenzahl: 1056  
Schlagworte: Postapokalypse, Hightech, Virtuelle Welt

Die Metropolen der Zukunft wimmeln von realen und virtuellen Bewohnern. Während in San Francisco eine Fahrradkurierin einer geheimnisvollen Hightech-Brille auf der Spur ist, will ein berühmter Popstar in Tokio nichts sehnlicher, als eine Computerfigur zu heiraten …

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Cover Philip K. Dick

9. Philip K. Dick: Blade Runner 

Seitenzahl: 272
Schlagworte: Künstliche Intelligenz, Klassiker

»Träumen Androiden von elektrischen Schafen?« – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat danach den Film »Blade Runner« gedreht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht. Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine »Mercertum« genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte »Stimmungsorgeln« manipulieren die Gefühle der Menschen. Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet ... Die vollständige Neuübersetzung macht deutschen Lesern den Roman erstmals in seiner ganzen sprachlichen Differenziertheit zugänglich – ein Meisterwerk nicht nur der Science-Fiction-Literatur.

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Cover Anthony Burgess Clockwork Orange

10. Anthony Burgess: Clockwork Orange 

Seitenzahl: 853
Schlagworte: Spanien - Antiquariat - Musik - Familiengeheimnis - Mord 

Die wertvolle Geige aus dem Antiquitätenladen ihres Vaters hat es Adrià besonders angetan. Er tauscht sie mit seiner eigenen Geige aus, um sie einem Freund zu zeigen, doch als er sie zurückbringen möchte, ist seine Geige verschwunden und sein Vater ermordert. Zufall? Jahre später versucht er dem Geheimnis der Geige auf die Spur zu kommen.

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