Antifaschistische Wirtschaftspolitik
Kurz nachdem feststand, dass Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt worden war, fragte Isabella Weber auf X: »Können wir jetzt endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?« Die Demokraten hätten die Auswirkungen der dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten verkannt und so Trump mit seiner Ressentiment-Politik das Feld überlassen. Ihr Tweet ging viral und setzte eine weltweite Debatte in Gang.
In ihrem neuen Buch legt Isabella Weber dar, wie die Grundzüge eines solchen Programms aussehen könnten: bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, demokratische Kontrolle der Konzernmacht, Kooperation statt Nationalismus. Wenn wir den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern wollen, so Weber, brauchen wir eine Wirtschaftspolitik, bei der die Bedürfnisse und die Würde der Menschen im Mittelpunkt stehen.
Isabella M. Weber, geboren 1987 in Nürnberg, ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie durch ihren (gemeinsam mit dem Volkswirt Sebastian Dullien) ins Gespräch gebrachten Vorschlag eines Gaspreisdeckels bekannt. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Wissenschaftspreis der Keynes-Gesellschaft und 2024 mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik. Im Suhrkamp Verlag erschien von ihr zuletzt Das Gespenst der Inflation. Wie China der Schocktherapie entkam (2023). weniger anzeigen expand_less
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 13. Oktober 2026
- Artikel-Nr.: SW9783518788349450914
- Artikelnummer SW9783518788349450914
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Autor
Isabella M. Weber
- Verlag Suhrkamp Verlag
- Seitenzahl 180
- Veröffentlichung 13.10.2026
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
- ISBN 9783518788349