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Die russischen Bauern
Ein Russland, das es nicht mehr gibt. Eine Menschlichkeit, die nirgendwo vergangen ist.
Ein Kellner aus Moskau kehrt krank in sein Dorf zurück und findet dort eine Welt, die er vergessen hatte — und die er nie wirklich kannte. Ein Landstreicher ohne Namen und ohne Erinnerung wird durch die Steppe geführt und träumt laut von einem anderen Leben. Eine alte Bäuerin stirbt auf einem Schlitten, während ihr Mann sie durch den Schnee fährt und nicht merkt, wann genau sie aufgehört hat zu atmen. Ein Soldat stirbt auf See und wird über Bord geworfen, als wäre er nie gewesen.
Zwölf Erzählungen aus dem russischen Land — aus der Steppe, aus den Dörfern, aus den Gerichtssälen und Feldern des späten Zarenreichs. Tschechow schreibt über die Bauern weder romantisch noch anklagend. Er schreibt, wie er immer schreibt: genau. Und gerade diese Genauigkeit ist das Erschütternde. Die Armut, die Dumpfheit, die kleinen Grausamkeiten des Alltags — aber auch die plötzlichen Momente von Zärtlichkeit, von Schönheit, von einem Glück, das niemand benennen kann und das trotzdem da ist, irgendwo in der weiten Steppe, vergraben wie ein alter Schatz.
Ein Russland, das es nicht mehr gibt. Eine Menschlichkeit, die nirgendwo vergangen ist.
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- Artikel-Nr.: SW9783988683441110164
- Artikelnummer SW9783988683441110164
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Verlag
Jazzybee Verlag
- ISBN 9783988683441