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Kein Platz für Gewalt

Wenn Training Hunden Angst macht

Kein Platz für Gewalt
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Wo beginnt Gewalt? Bei "Gewalt" denken viele an Leinenruck, Würgehalsband, Tritte oder Schlimmeres. Doch Gewalt beginnt viel früher – in vielen kleinen Handlungen, die noch immer vielerorts als "Konsequenz", "Notwendigkeit" oder "natürlicher Umgang" gelten. Sie findet statt, wenn wir unsere Hunde ignorieren, überfordern, körperlich begrenzen und auf Funktionalität reduzieren. Auf Basis aktueller Forschung verbindet Kein Platz für Gewalt Verhaltensbiologie, Psychologie und Ethik zu einem neuen Verständnis von Hundetraining. Es beleuchtet die emotionale Welt unserer Hunde, erklärt, wie Lernen, Bindung und Stress zustande kommen... alles anzeigen expand_more

Wo beginnt Gewalt?

Bei "Gewalt" denken viele an Leinenruck, Würgehalsband, Tritte oder Schlimmeres. Doch Gewalt beginnt viel früher – in vielen kleinen Handlungen, die noch immer vielerorts als "Konsequenz", "Notwendigkeit" oder "natürlicher Umgang" gelten. Sie findet statt, wenn wir unsere Hunde ignorieren, überfordern, körperlich begrenzen und auf Funktionalität reduzieren.

Auf Basis aktueller Forschung verbindet Kein Platz für Gewalt Verhaltensbiologie, Psychologie und Ethik zu einem neuen Verständnis von Hundetraining. Es beleuchtet die emotionale Welt unserer Hunde, erklärt, wie Lernen, Bindung und Stress zustande kommen und räumt mit hartnäckigen Mythen über Dominanz, Alpha-Theorien, "Balanced Training" und viele weitere schädliche Praktiken auf. Dabei wird schnell klar: Wir scheitern nicht an mangelnder Durchsetzungskraft, sondern an fehlendem Wissen – über Hunde, ihre Körpersprache, die Folgen von Strafe, über die vielen Gesichter von Angst und über die Wichtigkeit des Sicherheitsgefühls.

"Kein Platz für Gewalt" fordert Traditionen heraus und zeigt, weshalb modernes Hundetraining nicht auf Kontrolle, sondern auf Beziehungsarbeit setzen muss. Es macht deutlich, weshalb das Wohlbefinden von Hunden immer an erster Stelle steht, und ist für alle, die Hunde besser verstehen und ihnen artgerecht mit Respekt und Liebe begegnen möchten – und die bereit sind, Training als das zu begreifen, was es sein sollte: ein Akt von Verantwortung, Vertrauen und gegenseitigem Sicherheitsgefühl.



Cassandra Schiller ist Polizeibeamtin, Hundetrainerin und Verhaltensberaterin sowie Mitbegründerin der Berliner Hundeschule Dogxytocin®. Dort arbeitet sie konsequent gewaltfrei – mit großem Erfolg – und beweist so in der Praxis, dass der Einsatz aversiver "Methoden" vollkommen überflüssig ist. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist auch Fortbildung von Hundehaltern und -trainern, um diese dazu zu befähigen, tierschutzrelevante Trainingsansätze eigenständig zu erkennen.

Sie ist zudem die Begründerin der Initiative Kein Platz für Gewalt, einer neuen, multimedialen Plattform für Trainer, Hundehalter und alle anderen, die sich für evidenzbasiertes, gewaltfreies Hundetraining einsetzen möchten.



Einleitung – Zwischen altem Glauben und neuem Verstehen

Weshalb Selbstwirksamkeit wichtiger ist als Gehorsam

Was moderne Wissenschaft über Hunde lehrt

Wie Hunde unsere Welt erleben – Ein Blick in die Psyche

Bedürfnisse, Emotionen und Lernen – Die Grundlagen für den gesunden Beziehungsaufbau

Wo beginnt Gewalt? Zwischen Tierrechten und Menschlichkeit

Wenn Training Hunden Angst macht

Dominanz, Mythen und Missverständnisse – alte Ideen, neues Wissen

Verantwortung im Training – Kompetenz, Ethik und "Red Flags"

Medienkritik – Wenn Unterhaltung Fachwissen ersetzt

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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 23. November 2026

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