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Parlamente stritten während Algorithmen längst sammelten
Urheberrecht, Lobbyeinfluss und politische Kontrollverluste gegenüber globalen KI-Konzernen
Die Regulierung künstlicher Intelligenz begann zu spät für eine Industrie, die bereits enorme Datenmengen gesammelt und wirtschaftliche Macht konzentriert hatte. Während Parlamente debattierten, entwickelten Technologiekonzerne Systeme, deren Wachstum bestehende Rechtsordnungen zunehmend überforderte.
Dieses Buch untersucht die politischen Konflikte rund um Urheberrecht, Datennutzung und Marktmacht im globalen KI-Sektor. Unternehmen wie OpenAI sowie andere Technologiekonzerne trainierten Modelle mit gigantischen Datenbeständen, deren rechtlicher Status oft ungeklärt blieb. Gleichzeitig beeinflussten Lobbygruppen Gesetzgebungsprozesse in den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, wodurch strengere Eingriffe wiederholt abgeschwächt wurden.
Besonderes Augenmerk gilt der Frage, warum demokratische Institutionen Schwierigkeiten haben, digitale Machtkonzentration wirksam zu begrenzen. Klassische Wettbewerbs- und Urheberrechtsmodelle stoßen an Grenzen, sobald KI-Systeme Inhalte in industriellem Maßstab verarbeiten und reproduzieren können.
Künstliche Intelligenz erscheint dadurch weniger als technisches Werkzeug denn als Herausforderung für die politische Kontrolle moderner Informationsgesellschaften.
Johannes Albers ist ein deutschsprachiger Autor, der für seine analytischen Werke über Geschichte, Politik und gesellschaftliche Dynamiken bekannt ist. Seine Bücher verbinden präzise Recherche mit einer ruhigen, erzählerischen Sprache und beleuchten häufig die verborgenen Mechanismen von Macht, Ideologien und kulturellem Wandel.
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- Artikel-Nr.: SW9783565485406110164
- Artikelnummer SW9783565485406110164
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Verlag
epubli
- ISBN 9783565485406