Noah ist fast dreißig und fühlt sich seltsam verloren in seinem eigenen Leben. Während um ihn herum alle scheinbar ihren Platz gefunden haben, steckt er fest: in einem fordernden Job als Sozialarbeiter, in zu vielen Gedanken und in zu wenig Nähe. Sein bester Freund Flo ist vor Jahren nach Australien ausgewandert. Und Matteo, sein engster Vertrauter seit Jugendtagen, steht kurz davor, zu heiraten. Als Flo für die Hochzeit zurückkehrt, flammt für einen Moment auf, was die drei einst verbunden hat: Nähe, Vertrauen, Chaos, Liebe. Doch etwas ist anders. Matteo wirkt glücklich. Aber zu glatt. Zu kontrolliert. Und sein Verlobter Nik, ein...
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Noah ist fast dreißig und fühlt sich seltsam verloren in seinem eigenen Leben. Während um ihn herum alle scheinbar ihren Platz gefunden haben, steckt er fest: in einem fordernden Job als Sozialarbeiter, in zu vielen Gedanken und in zu wenig Nähe.
Sein bester Freund Flo ist vor Jahren nach Australien ausgewandert. Und Matteo, sein engster Vertrauter seit Jugendtagen, steht kurz davor, zu heiraten.
Als Flo für die Hochzeit zurückkehrt, flammt für einen Moment auf, was die drei einst verbunden hat: Nähe, Vertrauen, Chaos, Liebe. Doch etwas ist anders.
Matteo wirkt glücklich. Aber zu glatt. Zu kontrolliert. Und sein Verlobter Nik, ein kultivierter Architekt mit einem perfekt inszenierten Leben, strahlt zwar Charme aus, aber auch eine seltsame Kälte.
Noah beginnt, genauer hinzusehen und spürt gleichzeitig, wie sich etwas in ihm verändert: alte Gefühle für Matteo werden wach. Oder sind sie nie ganz verschwunden?
Ein Blick, ein flüchtiger Moment, eine Erinnerung an Nächte, in denen sie zu zweit im Auto lagen und vom Wegträumen sprachen, plötzlich wird klar: Für Noah ist da mehr.
Aber hat diese Liebe eine Chance oder ist sie nur eine Projektion?
Während Flo erste Warnzeichen sieht, subtile Kontrolle, isolierendes Verhalten, eine leise Angst in Matteos Augen, wächst in beiden der Verdacht: Nik ist nicht gut für Matteo.
Aber wie sagt man das jemandem, der liebt?
Und was, wenn Noah nicht nur um einen Freund kämpft, sondern um den Menschen, den er vielleicht nie ganz losgelassen hat?
Die Hochzeit rückt näher.
Die Wahrheit liegt wie Nebel zwischen ihnen.
Und Noah muss entscheiden: Spricht er aus, was er fühlt auf die Gefahr hin, alles zu verlieren?
Autoreninformationen
Die Geschichte beginnt nicht im gleißenden Licht einer Metropole,…
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Autoreninformationen
Die Geschichte beginnt nicht im gleißenden Licht einer Metropole, sondern in der gedämpften Akustik eines grauen Vororts von Zürich. Hier, wo die Häuserreihen einander glichen und der Rhythmus des Alltags von strengen Erwartungen und gepflegten Vorgärten bestimmt wurde, wuchs der Autor mit einem Blick auf, der stets zum Horizont gerichtet war. Für ihn war die Vorstadt nie ein Ort der Idylle, sondern ein Raum des Wartens und der vorsichtigen Anpassung. Das Grau des Betons war die Leinwand, auf die er seine geheimen Sehnsüchte projizierte. Sehnsüchte nach einer Welt, die bunter, lauter und vor allem wahrhaftiger war als das bürgerliche Korsett seiner Umgebung.
Schon früh faszinierte ihn die Silhouette der nahen Stadt. Zürich war nicht nur ein geografisches Ziel, sondern ein Versprechen auf jene Freiheit, die er damals nur aus Büchern kannte. Während andere in der Vorstadt verwurzelten, verlor er sich in seinen eigenen Texten. Das Schreiben war sein einziger sicherer Raum, ein Ort, an dem er die Fragen stellen durfte, für die es in seinem Umfeld keine Sprache gab. Es war seine persönliche Geburtsstunde als Autor; heute versucht er, genau diese leisen Töne des queeren Aufbruchs in seinen Geschichten einzufangen.
Der Moment, in dem er den Sprung vom grauen Vorort in das Herz der Stadt schaffte, war mehr als nur ein Umzug, es war eine Befreiung. Die pulsierenden Straßen Zürichs und die lebendige Community wurden zu seinem neuen Zuhause. Doch es war vor allem die Zeit in London, die seine literarische Identität endgültig formte. In der britischen Metropole fand er die radikale Offenheit und die Vielfalt der LGBTQ+-Kultur, die er so lange vermisst hatte. London lehrte ihn, dass queere Geschichten nicht nur am Rand existieren dürfen, sondern genau in das Zentrum der Erzählung gehören.
In seinen Werken ist die queere Wahrnehmung kein bloßes Randthema, sondern das Fundament. Er schreibt über die Komplexität des Coming-outs, über Freunde, über die Familie und über die Suche nach Liebe in einer Welt, die queere Menschen oft noch immer vor Herausforderungen stellt. Er möchte jenen eine Stimme geben, die lernen mussten, sich selbst treu zu bleiben, während die Welt um sie herum nach Konformität verlangte. Seine Geschichten sind eine Hommage an die Vielfalt des Seins. Mal laut und kämpferisch, mal leise und tief melancholisch.
Wenn London die Inspiration für den Trubel und die politische Sichtbarkeit war, so ist Natur für ihn der Ort der inneren Einkehr. In dieser Abgeschiedenheit verwebt er die lauten Momente des queeren Stadtlebens mit der stillen Suche nach Selbstakzeptanz. Seine Protagonisten spiegeln diese Dualität wider: Sie sind modern, urban und stolz, tragen aber oft eine verletzliche Tiefe in sich, die in der Stille der Natur ihren Ausdruck findet.
Heute ist er ein fester Bestandteil jenes urbanen Lebens, von dem er als Kind im Vorort nur zu träumen wagte. Seine Bücher in den Genres Romantik, Coming-of-Age und Alltagsdramatik sind geprägt von Empathie und dem unbedingten Willen zur Wahrheit. Er schreibt über Menschen, die lieben, zweifeln und über sich hinauswachsen. Dabei ist es ihm ein Herzensanliegen, queere Biografien mit einer Selbstverständlichkeit zu erzählen, die keine Erklärungen braucht, sondern einfach existiert. In all ihrer Schönheit und Schmerzhaftigkeit. Für ihn ist das Schreiben eine Brücke zwischen der Einsamkeit seiner Jugend und dem Stolz seiner Gegenwart. Wenn ich in einem belebten Straßencafé sitze, finde ich Inspiration in jenen kleinen, oft übersehenen Gesten der Zuneigung zwischen zwei Menschen, die sich trauen, sichtbar zu sein. Er verstehe sich als Beobachter der Seele und als ein Autor, der weiß: Geschichten haben die Kraft, Welten zu verändern.
Für ihn ist das Schreiben eine Brücke zwischen der Einsamkeit seiner Jugend und dem Stolz seiner Gegenwart. Wenn er in einem belebten Straßencafé sitze, findet er Inspiration in jenen kleinen, oft übersehenen Gesten der Zuneigung zwischen zwei Menschen, die sich trauen, sichtbar zu sein. Er versteht sich als Beobachter der Seele und als ein Autor, der weiß:
Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
ISBN9783987581809
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