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Max Achtzig
40 Tonnen Verantwortung!
Ein fataler und vermeidbarer Lkw-Unfall mit vier toten Pkw-Insassen am Rosenmontag 2018 gab den Ausschlag zur Gründung des Vereins "Hellwach mit 80 km/h e. V."
Lesen Sie, wie solch ein tragischer Unfall an einem Stauende das Leben von so vielen Menschen belastet, aber auch ein Weckruf sein kann, mehr für die Verkehrssicherheit zu tun und der Vision Zero näher zu kommen.
Das Buch zeigt auf, wie dies mit der Max Achtzig Idee erreichbar ist.
Es kann als Begleitwerk im Rahmen der für Fahrer und Trainer gesetzlich vorgeschriebenen Schulungs- und Fortbildungsinhalte der Anlage 1, Ziffern 1.2, 1.3a und 3.1 der Berufskraftfahrerqualifizierungsverordnung (BKrFQV) eingesetzt werden.
Die Maxime ist Aufruf und Motivation zugleich:
Es ist Zeit für Veränderung – Zeit am Leben zu bleiben!
Dieter Schäfer war 16 Jahre seiner 26-jährigen Führungsverantwortung beim Polizeipräsidium Mannheim Chef der Verkehrspolizei und entwickelte dabei einige nachhaltige Präventionsinitiativen.
Seine letzte begleitet ihn bis heute. Er ist Mitbegründer der Initiative "Hellwach mit 80 km/h e.V." und arbeitet unermüdlich an der Erweiterung eines Netzwerkes von Unterstützern der Max Achtzig Idee. Einer Idee, mit einfachen Mitteln und geringfügigen Verhaltensänderungen im Straßenverkehr der Vision Zero näher zu kommen und dem Unfalltod entgegenzuwirken.
Die Initiative ist Mitglied der ersten Stunde im Pakt für Verkehrssicherheit des Bundesministeriums für Digitalisierung und Verkehr. Im Handlungsfeld Güterverkehr und Logistik arbeitet der Verein an einem internationalen Netzwerk zum Anstoß einer Bewegung für mehr vorausschauendes und rücksichtsvolles Fahren.
Dieter Schäfer, Max Achtzig – 40 Tonnen Verantwortung
Es geht um die (vermeidbaren) Verkehrsunfälle am Stauende. Die Prämisse des Autors lautet dann auch prägnant: "Der Tod am Stauende ist nicht unausweichlich. "Man möchte hinzufügen "… und er hat viele Ursachen."
Plakativer und eindringlicher hätte der Autor sein Buch nicht beginnen können, als mit der plastischen Schilderung eines Verkehrsunfalls mit drei getöteten Familienmitgliedern eines 15jährigen Teenagers, für den an diesem Unfalltag eine Welt zusammenbrach. Authentisch wird diese Schilderung nicht zuletzt auch aus dem Umstand, dass der Autor es gut versteht, seine Leser in ein Unfallgeschehen und dessen Folgen sowohl sachlich, als auch emotional mit hineinzunehmen. Dadurch wächst eine inhaltliche Nähe seiner Leserinnen und Leser zu dem Inhalt des Buches.
Das fachliche Know-how zur Schilderung seiner Buchinhalte bringt der Autor fraglos mit. Er war vor seiner Pensionierung viele Jahre der Leiter der größten Verkehrspolizeidirektion in Baden Württemberg – ein Verkehrspolizist, der sein Handwerk von der Pike auf erlernt und sein Fachwissen über die vielen Jahre seiner beruflichen Tätigkeit zunehmend vertieft hat.
Der Autor betrachtet das thematisch für viele andere Verkehrsunfälle stehende Geschehen u. a. aus unfallanalytischer Sicht, technischem Aspekt und präventivem Ansatz. Das Buch richtet sich nicht an ein Fachpublikum, aber mit seiner Kernbotschaft dann doch an Berufskraftfahrer, aus deren Kreisen die Unfallverursacher stammen. Sie will der Autor mit seinen Sicherheitsbotschaften und Appellen erreichen und durch eine Bündelung von verständlich präsentierten Informationen zu einem Umdenken anregen.
Bedingt durch den anvisierten bürgerlichen Leserkreis geht der Autor mit fachlichen Zitaten bewusst sparsam um und beschränkt sich auf Links zu für seine Leserinnen und Leser leicht erreichbaren und allesamt thematisch hilfreichen Internetseiten. Das Buch unterbreitet zahlreiche interdisziplinäre Vorschläge, das Transportsystem sicherer zu gestalten. Aufbauend auf zielsicher formulierten Fragestellungen bietet der Autor Antworten an, die seine Leserschaft zum Nachdenken anregen sollen. Die beiden Hauptursachen werden mit "Ablenkung" und "Sekundenschlaf" klar benannt und sie stimmen überein mit den Erkenntnissen aus der Unfallforschung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der Unfallforschung der Deutschen Versicherer (UDV).
Eine ungelöste Sonderproblematik behandelt der Autor unter dem Spezialthema einer "importierten Alkoholgefahr". Damit meint er die Gruppe der mit teils extrem hohen Alkoholwerten auffallenden zumeist osteuropäischen Lkw-Fahrer. Sie werden oft sonntags von der Verkehrspolizei auf Autobahnrastplätzen angetroffen und pusten sehr hohe Atemalkoholwerte.
Eines ist klar: Ohne diese präventiven Polizeikontrollen wären die Fahrer in alkoholisiertem Zustand mit ihren 40-Tonnern auf die Autobahn gefahren. Aus Sicht des Fahreignungsrechts besteht in all diesen Fällen der begründete Verdacht mangelhafter Fahreignung aufgrund eines Alkoholmissbrauchs oder gar einer Alkoholsuchterkrankung. Aber eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis, das ist die Krux dabei, existiert nur im Verkehrsstrafrecht und gerade nicht im Gefahrenabwehrrecht.
Was bleibt zur Bekämpfung dieses und der anderen angesprochenen Sicherheitsprobleme? Prävention, und zwar speziell bei der Problemgruppe und allgemein bei allen Verkehrsteilnehmern, die zu sensibilisieren der Autor nicht nur als seine Aufgabe, sondern vielmehr als eine persönliche Mission ansieht. Genau aus diesem Grund hat er mit Gleichgesinnten einen Verein namens "Hellwach mit 80 km/h e.V." gegründet, der die verschiedenen Präventionsaktivitäten bündeln und kanalisieren soll. Der Verein dient zudem der Verbreitung verkehrspolitischer Forderungen, das geltende Recht im Sinne einer verbesserten Verkehrssicherheit zu reformieren.
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- Artikel-Nr.: SW9783864766824110164.1
- Artikelnummer SW9783864766824110164.1
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Autor
Dieter Schäfer
- Wasserzeichen ja
- Verlag Verlag Waldkirch
- Seitenzahl 132
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783864766824
- Wasserzeichen ja