Ambivalente Beziehungen
Technische Entwicklungszusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea während des Kalten Krieges
Mit dem Abkommen über die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit vertieften sich die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea. Von 1961 bis 1993 führten beide Länder gemeinsame Modellprojekte, Forschungskooperationen, Beratereinsätze und Schulungsprogramme durch. Das führte zu einem Transfer von Material, Wissen und Praktiken. Südkorea betrachtete Deutschland als eine Alternative zu den USA und Japan, während die Bundesrepublik auch versuchte, den koreanischen Wirtschaftsmarkt zu erschließen. Mit der Entwicklung Südkoreas zum Schwellen- und Industrieland nahm die Asymmetrie in den bilateralen Beziehungen weiter ab und entwickelte sich langsam in eine Partnerschaft. Insbesondere die deutsch-koreanischen Akteure vor Ort verhandelten die Ausrichtung der Projekte, lösten Konflikte und gestalteten die Entwicklungspolitik mit.
Max Altenhofen ist Assistant Professor für neuere koreanische Geschichte an der Sungkyunkwan University. Er interessiert sich besonders für die Geschichte der deutsch-koreanischen Beziehungen sowie die globale Wissenschafts-, Technik- und Umweltgeschichte des Kalten Krieges.
I. Einleitung · II. Historischer Hintergrund · III. Berufsbildung · IV. Ländliche Entwicklung · V. Industrie und Infrastruktur · VI. Soziale Entwicklung · VII. Zusammenfassung und Ausblick · Tabellenverzeichnis · Abbildungsverzeichnis · Abkürzungsverzeichnis · Bibliographie
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- Artikel-Nr.: SW9783862059904110164
- Artikelnummer SW9783862059904110164
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Autor
Max Altenhofen
- Verlag Iudicium
- Seitenzahl 513
- Veröffentlichung 16.09.2025
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783862059904
- Verlag Iudicium