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Wenn die Hüllen fallen
Der Umgang mit der Nacktheit
Der Umgang mit Nacktheit erzählt nicht nur viel über gesellschaftliche Konventionen und Normen, sondern ist gleichzeitig ein Spiegel unserer Zeit. Die Ursprünge der Freikörperkultur liegen in der Naturismus-Bewegung. Damals wie heute geht es Anhängern um mehr als Naturnähe. Ist Freikörperkultur politisch? Welchen Einfluss hat sie heute auf Lebenskonzepte und Körperideale? Aller Anfang ist nackt. Dieser Urzustand ist für manche Lebensmotto. Mit ihrer Kleidung legen Anhänger der Freikörperkultur auch gesellschaftliche Konventionen ab. Es geht um Freiheit. Ein Kampf, der Ausdauer erfordert. Der Anblick nackter Körper kann verstören. Nacktheit enthüllt die Kultur, die Traditionen und das religiöse Erbe eines Landes. Schon Frankreich und Deutschland unterscheiden sich voneinander, wenn es um den Grad der akzeptierten Nacktheit geht. Zugleich ist Frankreich heute das wichtigste FKK-Reiseziel weltweit. Das war einmal anders: Zu DDR-Zeiten füllte sich die Ostseeküste mit nacktbadenden Massen. Freikörperkultur wurde über die Zeit zum Aushängeschild des ostdeutschen Staates. Doch FKK ist keine Erfindung der DDR. Im 19. Jahrhundert streben Lebensreformer ein Leben im Einklang und in Verbindung mit der Natur an.
Erster Teil: Von den Ursprüngen
Zweiter Teil: Macht und Scham
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- Artikel-Nr.: SW9783966514163110164
- Artikelnummer SW9783966514163110164
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Autor
Walter Brendel
- Verlag BROKATBOOK
- Seitenzahl 81
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783966514163
- Verlag BROKATBOOK