Weshalb führen wir Krieg?
Ein inspirierender Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud | Mit einer Kurzeinschätzung von Franz-Stefan Gady - Militäranalyst
Dieses Buch ist kein Rezept gegen Krieg, aber es ist ein Schlüssel zum besseren Verstehen seiner Ursachen. Es liefert keine einfachen Antworten, aber es formuliert die richtigen Fragen. Und vielleicht ist das - im Sinne beider Autoren - bereits der wichtigste Schritt hin zu einer friedlicheren Welt: zu lernen, die Komplexität des Menschseins zu akzeptieren, den destruktiven Impulsen nicht nachzugeben, und den Glauben an das dialogische Potenzial der Menschheit nicht aufzugeben.
Wir laden Sie, liebe Leserinnen und Leser, ein, diesen Dialog zwischen zwei der größten Denker des 20. Jahrhunderts nicht nur nachzuvollziehen, sondern mit eigenen Gedanken weiterzuführen. Denn solange wir fragen »Weshalb führen wir Krieg?«, haben wir den Frieden noch nicht aufgegeben. Und solange wir bereit sind, einander zuzuhören, haben wir eine Chance, ihn doch noch zu verwirklichen.
Mit einer Kurzeinschätzung von Franz-Stefan-Gady - Militäranalyst und Autor
Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, New Jersey) war ein theoretischer Physiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als einer der bekanntesten Wissenschaftler der Neuzeit. Seine Forschungen zur Struktur von Materie, Raum und Zeit sowie zum Wesen der Gravitation veränderten maßgeblich das zuvor geltende newtonsche Weltbild. 1999 wurde Albert Einstein in einer durch die Fachzeitschrift Physics World durchgeführten Umfrage unter führenden Physikern vor Isaac Newton, James Clerk Maxwell, Niels Bohr und Werner Heisenberg zum bedeutendsten Physiker aller Zeiten gewählt.
Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 als Sigismund Schlomo Freud in Freiberg in Mähren, Kaisertum Österreich; gestorben am 23. September 1939 in London, Vereinigtes Königreich) war ein österreichischer Arzt, Neurophysiologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und therapeutischen Methoden werden bis heute angewandt, diskutiert und kritisiert.
»Der Briefwechsel zwischen Einstein und Freud aus dem Jahr 1932 offenbart mit schmerzlicher Klarheit, warum guter Wille und rationale Argumente allein nicht ausreichen, um Krieg zu verhindern. Freuds Erkenntnis über die destruktiven Triebe des Menschen und Einsteins Hoffnung auf vernünftige Institutionen zeigen beide die Grenzen pazifistischer Illusionen auf. Die Geschichte hat gelehrt: Weder rein ökonomische Kosten-Nutzen-Kalküle noch moralische Appelle konnten Hitler aufhalten. Heute wie damals bleibt glaubwürdige Abschreckung das wirksamste Mittel gegen Diktatoren und Autokraten, die Gewalt als Mittel der Politik verstehen. Dieser historische Dialog mahnt uns, die dunklen Realitäten menschlicher Natur zu akzeptieren und entsprechend entschlossen zu handeln.«
»So gibt es denn auch zu Einstein keinen anderen Weg als den des Denkens.«
»Freuds Lehre ist in der Lage, die Welt zu verändern.«
Versandkostenfreie Lieferung! (eBook-Download)
Als Sofort-Download verfügbar
- Artikel-Nr.: SW9783988130266110164
- Artikelnummer SW9783988130266110164
-
Autor
Albert Einstein, Sigmund Freud
- Verlag Avocado Verlag
- Seitenzahl 33
- Veröffentlichung 12.01.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783988130266
- Verlag Avocado Verlag