Was Ritter wirklich kämpften und wofür sie starben
Kriegsführung, militärische Kultur und soziale Funktion des Rittertums im mittelalterlichen Europa
Ritter waren keine edlen Helden aus Legenden – sie waren professionelle Krieger in einem System, das Gewalt zur Grundlage sozialer Ordnung machte.
Dieses Buch verfolgt die Entwicklung des Rittertums vom frühmittelalterlichen Panzerreiter bis zum spätmittelalterlichen Turnieradel. Es zeigt, wie militärische Ausbildung, Ausrüstung und Kampftaktiken sich über Jahrhunderte veränderten – von Schildwall und Reiterschlachten bis zu Langbogenrevolution und frühen Feuerwaffen.
Anhand archäologischer Funde, Kriegschroniken, Waffenanalysen und Schlachtfeldarchäologie rekonstruiert das Buch die Realität mittelalterlicher Kriegsführung: Belagerungen, die Jahre dauerten, Söldnerheere, die Landstriche verwüsteten, und die logistische Herausforderung, Tausende Kämpfer zu versorgen. Es untersucht das Leben einfacher Fußsoldaten ebenso wie das der Ritterelite – ihre Schulden, ihre Verletzungen, ihre Ängste vor Tod und Ehrenverlust.
Zugleich fragt es: Welche Rolle spielte Rittertum bei der Legitimation feudaler Herrschaft? Wie veränderte Technologie das Machtgefüge? Und warum verlor das Rittertum seine militärische Bedeutung, bevor es zur romantischen Legende wurde?
Nicht Ehre entschied Schlachten, sondern Taktik, Ausrüstung und die Fähigkeit, Gewalt zu organisieren.
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- Artikel-Nr.: SW9783565199952110164
- Artikelnummer SW9783565199952110164
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Autor
Miriam Brandt
- Verlag epubli
- Seitenzahl 123
- Veröffentlichung 27.01.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783565199952