Kampfzone Ossola

Der Widerstand an der Schweizer Südgrenze 1943–1945

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs rückten die Kampfhandlungen immer näher an die Grenzen der Schweiz und überschritten diese teilweise sogar. Besonders spürbar war dies in der Region rund um das Städtchen Domodossola. Dort entstand im Herbst 1944 kurzzeitig eine freie Partisanenrepublik, die einen ­regen Austausch mit der Schweiz pflegte. Obwohl nur einige Kilometer von der Grenze entfernt, ist diese Geschichte in der Deutschschweiz beinahe unbekannt. Das Buch schliesst diese Lücke und beleuchtet ein oft vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Es entwirrt das komplexe Geflecht zwischen italienischen Partisanen, deutschen und faschistischen... alles anzeigen expand_more

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs rückten die Kampfhandlungen immer näher an die Grenzen der Schweiz und überschritten diese teilweise sogar. Besonders spürbar war dies in der Region rund um das Städtchen Domodossola. Dort entstand im Herbst 1944 kurzzeitig eine freie Partisanenrepublik, die einen ­regen Austausch mit der Schweiz pflegte. Obwohl nur einige Kilometer von der Grenze entfernt, ist diese Geschichte in der Deutschschweiz beinahe unbekannt.

Das Buch schliesst diese Lücke und beleuchtet ein oft vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Es entwirrt das komplexe Geflecht zwischen italienischen Partisanen, deutschen und faschistischen Besatzern sowie den zunehmend ­in­volvierten Schweizer Behörden in den Jahren 1943 bis 1945.



«In der schweizerischen Erinnerungskultur fand der antifaschistische Widerstand lange Zeit kaum Beachtung. Dieses Buch schildert erstmals aus trans­nationaler Perspektive die dramatischen Ereignisse an der Schweizer ­Südgrenze in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Unterstützt von der Tessiner ­Bevölkerung verteidigten Partisaninnen und Partisanen in der ‹Kampfzone ­Ossola› die Freiheit. Für viele war die Flucht in die Schweiz die einzige Rettung. Eine fesselnde Lektüre!» Jakob Tanner



Der Tessiner Historiker Raphael Rues ist Spezialist für die Geschichte des Tessins und der deutsch-faschistischen Beziehungen während des Zweiten Weltkriegs.

Andrej Abplanalp hat zur Partisanenrepublik Ossola geforscht und in Domodossola gelebt. Er ist heute Kommunikationschef des Schweizerischen Nationalmuseums.

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