Ein Land und zwei Völker

Zur jüdisch-arabischen Frage | Mit einer Nachbemerkung nach dem 7. Oktober 2023

Ein Land und zwei Völker
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»Es besteht für mich kein Zweifel daran, dass es die Schicksalsfrage des Nahen Ostens ist, ob eine Verständigung zwischen Israel und den arabischen Völkern zustande kommt, solange noch eine Möglichkeit dazu besteht. Damit ein so großes, fast präzedenzloses Werk gelingt, ist unerlässliche Voraussetzung, dass geistige Vertreter der beiden Völker miteinander in ein echtes Gespräch kommen, in dem sich gegenseitige Aufrichtigkeit und gegenseitige Anerkennung verbinden.« Diese Sätze von Martin Buber (1878-1965) sind von ungebrochener Aktualität, begleitet von der Frage, ob eine solche Verständigung überhaupt... alles anzeigen expand_more

»Es besteht für mich kein Zweifel daran, dass es die Schicksalsfrage des Nahen Ostens ist, ob eine Verständigung zwischen Israel und den arabischen Völkern zustande kommt, solange noch eine Möglichkeit dazu besteht. Damit ein so großes, fast präzedenzloses Werk gelingt, ist unerlässliche Voraussetzung, dass geistige Vertreter der beiden Völker miteinander in ein echtes Gespräch kommen, in dem sich gegenseitige Aufrichtigkeit und gegenseitige Anerkennung verbinden.«



Diese Sätze von Martin Buber (1878-1965) sind von ungebrochener Aktualität, begleitet von der Frage, ob eine solche Verständigung überhaupt noch möglich ist. Unter dem programmatischen Titel Ein Land und zwei Völker versammelt dieser Band die politischen Schriften des bedeutenden Religionsphilosophen, sein Plädoyer für einen Dialog anstelle der Konfrontation, für Selbstbestimmung und das Benennen der Konflikte von Israelis und Palästinensern.

Martin Buber stellt die Fragen, auf die wir heute neue Antworten finden müssen.



Martin Buber wurde am 8. Februar 1878 in Wien geboren und starb am 13. Juni 1965 in Jerusalem. Ab 1896 Studium der Philosophie, Psychiatrie und Germanistik in Wien, Leipzig, Berlin und Zürich. 1898 Gründung eines Vereins für jüdische Studenten in Leipzig. 1899 Heirat mit Paula Winkler. Teilnahme als Delegierter am 3. Zionistenkongreß in Basel. Redakteur der Zeitschrift ›Die Welt‹. 1902 Mitbegründer des Jüdischen Verlags. 1906 Herausgeber der Schriftenreihe ›Die Gesellschaft‹. 1916 Übersiedlung nach Heppenheim. 1916-24 Leitung der Zeitschrift ›Der Jude‹. Ab 1919 Lehrtätigkeit u. a. an der Akademie der Arbeit und der Universität in Frankfurt am Main. 1938 Emigration nach Jerusalem, dort Professor für Sozialpsychologie. 1953 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.







Paul Mendes-Flohr, geboren 1941 in New York, lehrte an der Universität von Chicago und an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf der Entwicklung des jüdischen Denkens im 19. und 20. Jh. vor allem im deutschsprachigen Raum. Er war Mitherausgeber der Martin Buber Werkausgabe und Autor des Buches Jüdische Identität. Die zwei Seelen der deutschen Juden (2004). Er starb am 24. Oktober 2024 im Alter von 83 Jahren in Jerusalem.

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  • Autor find_in_page Martin Buber
  • Mit find_in_page Paul Mendes-Flohr
  • Autoreninformationen Martin Buber wurde am 8. Februar 1878 in Wien geboren und starb am… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Jüdischer Verlag
  • Seitenzahl 400
  • Veröffentlichung 27.10.2026
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
    • Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
  • ISBN 9783633788460

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