Wien ohne Juden
Die Metropole der Moderne als Laboratorium des Völkermords | »Ein Meisterwerk.« Sir Anthony Beevor
Die Zerstörung einer jüdischen Stadt
Als Österreich 1938 dem Deutschen Reich »angeschlossen« wurde, war Wien die Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde im deutschsprachigen Raum. 1945 war davon nicht viel übrig geblieben. Anhand vieler Einzelschicksale schildert Douglas Smith die Geschichte jener fatalen sieben Jahre, in denen die Nazis unter lebhafter Beteiligung der Bevölkerung radikale antisemitische Maßnahmen erprobten, die sie dann auch anderswo anwendeten. Im Mittelpunkt steht die Krankenschwester Mignon Langnas, die während der gesamten Zeit in der Stadt blieb. Ein packendes historisches Buch von großer Unmittelbarkeit.
Douglas Smith ist ein vielfach ausgezeichneter US-Historiker und Übersetzer. Er studierte Germanistik und Russistik an der University of Vermont, promovierte an der UCLA und arbeitete für das US-Außenministerium sowie Radio Free Europe in der Sowjetunion. Seine Bücher, u. a. »Rasputin« und »Der letzte Tanz«, wurden in viele Sprachen übersetzt; er erhielt u. a. Guggenheim- und Fulbright-Stipendien und lebt mit seiner Familie in Seattle.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 30. Oktober 2026
- Artikel-Nr.: SW9783492615006425031
- Artikelnummer SW9783492615006425031
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Autor
Douglas Smith
- Mit Jörn Pinnow
- Verlag Piper ebooks
- Seitenzahl 572
- Veröffentlichung 30.10.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783492615006
- Mit Jörn Pinnow