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Fußball und italienischer Faschismus
Eine Beziehungsgeschichte
Zwei Weltmeistertitel, ein Olympiasieg und weitere Trophäen prägen den sportlichen Werdegang der italienischen Fußballnationalmannschaft ("Squadra Azzurra") in den 1930er Jahren. Ausgerechnet in faschistischer Periode blickten die "Azzurri" damit ihrer fußballerisch erfolgreichsten Dekade entgegen.
Dem Titelreigen folgte der Mythos von einem stets gewinnmaximierenden Austausch zwischen faschistischer Diktatur und Fußball, der bis heute von weiten Teilen der Forschung kultiviert wird.
Konstantin Heinisch-Fritzsche wirft einen Blick hinter die mythenbesetzte Kulisse, indem er die Beziehungsgeschichte zwischen Fußball und Faschismus grundsätzlich hinterfragt. Anhand neuer Quellen aus fünf italienischen Archiven beleuchtet er die Rollen der "Squadra Azzurra", der 1927 gegründeten "AS Roma" sowie zentraler sportpolitischer Akteure im Spannungsfeld der faschistischen Fußballpolitik und entwirft damit ein vielschichtiges Bild von der komplexen Beziehung zwischen Fußball und Faschismus.
Konstantin Heinisch-Fritzsche wurde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert, wo er wissenschaftlicher Assistent war. Heute arbeitet als Gymnasiallehrer für die Fächer Geschichte und Sport.
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- Artikel-Nr.: SW9783412534196110164
- Artikelnummer SW9783412534196110164
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Autor
Konstantin Heinisch-Fritzsche
- Mit Christof Dipper, Oliver Janz, Sven Reichardt, Wolfgang Schieder, Petra Terhoeven, Gabriele B. Clemens
- Verlag Böhlau Köln
- Seitenzahl 446
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783412534196
- Mit Christof Dipper, Oliver Janz, Sven Reichardt, Wolfgang Schieder, Petra Terhoeven, Gabriele B. Clemens