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Als sich der Wettlauf um Nordwestpassage und Nordpol im frühen 20. Jahrhundert verschärfte, suchte die dänische Administration Grönlands nach Verbündeten. Als Zulieferer kolonialen Wissens rekrutierte sie Schweizer Naturforscher, die sich ihrerseits als nationale Polarhelden vermarkteten. An welche Auflagen waren die Forschungsreisenden aus der Schweiz in der Arktis gebunden? Wie kontrollierte die dänische Handelsgesellschaft den Kontakt der Außenseiter zur lokalen Bevölkerung, den Inuit? Wer finanzierte die Expeditionen? Lea Pfäffli erzählt eine transimperiale Geschichte arktischen Wissens und leuchtet dabei Kolonialreich und Nation neu aus.
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Lea Pfäffli promovierte an der ETH Zürich; seit 2019 arbeitet sie am Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschaftsforschung der Universität Luzern.
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- Artikel-Nr.: SW9783593445663110164
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Lea Pfäffli
- Autoreninformationen Lea Pfäffli arbeitet als Postdoc am Seminar für… open_in_new Mehr erfahren
Autoreninformationen
Lea Pfäffli arbeitet als Postdoc am Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschaftsforschung der Universität Luzern.- Verlag find_in_page Campus Verlag
- Seitenzahl 201
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783593445663
- Autoreninformationen Lea Pfäffli arbeitet als Postdoc am Seminar für… open_in_new Mehr erfahren