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Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?
Chronologie der Hausbesetzungen in Tübingen von 1968–2026 mit Historie der daraus entstandenen Wohnprojekte
Chronologie der Hausbesetzungen in Tübingen von 1968–2026 mit Historie der daraus entstandenen Wohnprojekte (Epplehaus, Münze 13, Lu15, Schelling, Wagenburgen & 4-Häuser-Projekt): "Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?"
Leerstand + Wohnungsnot = Hausbesetzung
In Tübingen wurde diese Gleichung immer wieder praktisch gelöst: in ehemaligen Kasernen, Altstadthäusern, Kliniken, Villen, Gärten, Hörsälen und leerstehenden Wohnungen. Besetzer*innen haben Räume erkämpft, verteidigt, verloren, verstetigt – und machten so eine kleine Universitätsstadt zu einer großen Stadt der Hausbesetzungen.
Zwischen Widerstand, Wohnungsnot und Wirklichkeit
Mehr als fünfzig Häuser wurden seit 1968 in Tübingen besetzt – aus Protest gegen Wohnungsnot, Leerstand, Spekulation, Verdrängung und fehlende Freiräume. Was oft als illegaler Akt begann, wurde immer wieder zum Ausgangspunkt für selbstverwaltetes Wohnen, linksalternative Treffpunkte und neue Formen solidarischen Zusammenlebens. Aus Besetzungen entstanden dauerhafte Wohnprojekte, Studierendenwohnheime und subkulturelle Räume, die Tübingen bis heute prägen.
"Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?" rekonstruiert erstmals die Chronologie Tübinger Hausbesetzungen vom Häuserkampf der 1970er-/1980er-Jahre über eine weitere Besetzungswelle 1989–1992 bis zu aktuellen Protesten im 21. Jahrhundert. Zentral ist zugleich die Historie der bis heute aktiven Projekte, die aus Besetzungen hervorgingen: Epplehaus, Münze 13, Lu15, Schelling sowie die Wagenburgen und das 4-Häuser-Projekt.
Dieses von Marc Amann und Elias Raatz herausgegebene Sachbuch erzählt eine Chronik des zivilen Ungehorsams, über Widerstand, Selbstverwaltung und den Kampf um das Menschenrecht auf Wohnen – ein Stück Stadtgeschichte von unten: "Die Häuser denen, die drin wohnen!"
(Erschienen in der EDITION Analyse & Subkultur - mehr unter: www.analyse-subkultur.de)
Inhaltsverzeichnis:
"Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?"
Vorwort: Zwischen Widerstand, Wohnungsnot und Wirklichkeit.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
Das Menschenrecht auf Wohnen verteidigen.
Einleitung: Die kleine große Stadt der Hausbesetzungen.
Von Marc Amann.
Die vier Phasen Tübinger Hausbesetzungen.
1968-2026: Kurz-Chronologie & Überblick.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Prolog).
1968: Sozialisierung durch 68er-Revolte und Rathausbesetzung.
Von Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 1).
1968-1973: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 2).
1977-1981: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 3).
1989-1998: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 4).
Seit 2000: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Wir hol'n jetzt unser Haus!"
Seit 1972: Das Tübinger Jugendzentrum Epplehaus.
Von Elias Raatz.
"Unten im Keller gab’s noch Gefängnisgitter."
Seit 1977: Die Münze 13 kämpft für ihre Selbstverwaltung.
Von Valerie Demuth und Antonia Messner.
Ein Zuhause gegen alle Widerstände.
Seit 1979: Die Lu15 wurde besetzt, um dort zu bleiben.
Von Maria Almpanti und Viktoria Born.
Alternatives Wohnen in ehemaliger Kaserne.
Seit 1980: Die Schelling und ihr langer Weg zur Autonomie.
Von Wiebke Grannemann und Romina Palazzo.
Exkurs: Tod im Würgegriff eines Supermarktlehrlings.
1989: Die Neurologische Klinik wird zum Javadi-Haus.
Von Juliane Bartetzko.
"Wir hatten überhaupt keinen Plan B".
Seit 1991/1992: Die Tübinger Wagenburgen Kuntabunt und Bambule.
Von Jana Behme und Nazli Kaya.
Exkurs: "Lieber Büronot als Wohnungsnot".
1992: Die fast vergessene Besetzung der Villa Metz.
Von Sarah Lind.
"Stoppschild für die Gentrifizierung."
Seit 2010: Das 4-Häuser-Projekt verändert die Südstadt.
Von Lisa Maria Aechtler und Emily Charlotte Rau.
"Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?"
Nachwort: Dank an helfende Hände und Kooperationspartner.
Von Elias Raatz.
Wenn Faschisten aufmarschieren.
Ein lyrischer Epilog.
Von Elias Raatz.
"Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?" mit Chronologie der Hausbesetzungen in Tübingen von 1968–2026 mit Historie der daraus entstandenen Wohnprojekte (mehr Infos unter www.analyse-subkultur.de).
Inhaltsverzeichnis:
"Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?"
Vorwort: Zwischen Widerstand, Wohnungsnot und Wirklichkeit.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
Das Menschenrecht auf Wohnen verteidigen.
Einleitung: Die kleine große Stadt der Hausbesetzungen.
Von Marc Amann.
Die vier Phasen Tübinger Hausbesetzungen.
1968-2026: Kurz-Chronologie & Überblick.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Prolog).
1968: Sozialisierung durch 68er-Revolte und Rathausbesetzung.
Von Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 1).
1968-1973: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 2).
1977-1981: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 3).
1989-1998: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Die Häuser denen, die drin wohnen" (Phase 4).
Seit 2000: Chronologie Tübinger Hausbesetzungen.
Von Marc Amann und Elias Raatz.
"Wir hol'n jetzt unser Haus!"
Seit 1972: Das Tübinger Jugendzentrum Epplehaus.
Von Elias Raatz.
"Unten im Keller gab’s noch Gefängnisgitter."
Seit 1977: Die Münze 13 kämpft für ihre Selbstverwaltung.
Von Valerie Demuth und Antonia Messner.
Ein Zuhause gegen alle Widerstände.
Seit 1979: Die Lu15 wurde besetzt, um dort zu bleiben.
Von Maria Almpanti und Viktoria Born.
Alternatives Wohnen in ehemaliger Kaserne.
Seit 1980: Die Schelling und ihr langer Weg zur Autonomie.
Von Wiebke Grannemann und Romina Palazzo.
Exkurs: Tod im Würgegriff eines Supermarktlehrlings.
1989: Die Neurologische Klinik wird zum Javadi-Haus.
Von Juliane Bartetzko.
"Wir hatten überhaupt keinen Plan B".
Seit 1991/1992: Die Tübinger Wagenburgen Kuntabunt und Bambule.
Von Jana Behme und Nazli Kaya.
Exkurs: "Lieber Büronot als Wohnungsnot".
1992: Die fast vergessene Besetzung der Villa Metz.
Von Sarah Lind.
"Stoppschild für die Gentrifizierung."
Seit 2010: Das 4-Häuser-Projekt verändert die Südstadt.
Von Lisa Maria Aechtler und Emily Charlotte Rau.
"Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag?"
Nachwort: Dank an helfende Hände und Kooperationspartner.
Von Elias Raatz.
Wenn Faschisten aufmarschieren.
Ein lyrischer Epilog.
Von Elias Raatz.
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- Artikel-Nr.: SW9783988090508458270
- Artikelnummer SW9783988090508458270
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Verlag
Dichterwettstreit deluxe
- ISBN 9783988090508