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Bevor die Mark ihren Wert Verlor
Vertrauen in Währung und Staat in der Weimarer Republik
Die Inflation der Jahre 1921 bis 1924 war kein Naturereignis. Sie war das Ergebnis politischer Entscheidungen, die den sozialen Zusammenhalt eines ganzen Landes zerstörten. Dieses Buch untersucht, wie die Reichsbank und die Regierung durch eine Mischung aus Schuldenfinanzierung und Furcht vor sozialen Unruhen die Währung systematisch entwerteten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Vertrauensverlust: Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn das Geld seinen Wert verliert und der Staat zur Illusion wird? Die Darstellung zeigt die Mechanismen der Enteignung durch Inflation und zieht vorsichtige Linien zu gegenwärtigen ökonomischen Krisen. Ein Buch über die Macht der Notenpresse und die Ohnmacht der Bürger.
Florian Huber ist ein deutschsprachiger Sachbuchautor, der sich auf Zeitgeschichte, gesellschaftliche Machtstrukturen und politische Transformationen spezialisiert hat. Seine Bücher verbinden akribische Recherche mit einer spannungsreichen Erzählweise und beleuchten häufig die verborgenen Dynamiken hinter historischen Wendepunkten und institutionellen Entscheidungen. Florian Hubers Schreibstil ist präzise, analytisch und zugleich atmosphärisch dicht, wodurch komplexe historische Themen lebendig und nachvollziehbar werden.
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- Artikel-Nr.: SW9783565543090110164
- Artikelnummer SW9783565543090110164
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Verlag
epubli
- ISBN 9783565543090