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»Don't mention the war«
Deutsch-israelische Wissenschaftsbeziehungen nach dem Holocaust
Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Israel begannen in den 1950er Jahren zunächst als ein Platzhalter für die noch fehlenden politischen Beziehungen beider Staaten; sie entwickelten sich jedoch allmählich zu einer der wichtigsten Institutionen im bilateralen Verhältnis. Jenny Hestermann arbeitet in diesem Buch die Brüche und Konfliktlinien deutsch-israelischer Zusammenarbeit am Beispiel der Geisteswissenschaften in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Die Erfahrung des Holocaust war dabei für beide Seiten identitätsstiftend, wurde jedoch im Aufbau der wissenschaftlichen Kontakte regelrecht verschwiegen. Während israelische Wissenschaftler sich skeptisch gegenüber den deutschen Akteuren zeigten, waren für die Bundesrepublik wissenschaftliche Kooperationen ein Mittel zur Durchbrechung der internationalen Isolation und der Wiedererlangung kultureller Legitimation.
Jenny Hestermann, Dr. phil., ist Historikerin; derzeit vertritt sie den Ben-Gurion-Lehrstuhl für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 24. Juni 2027
- Artikel-Nr.: SW9783593448251110164
- Artikelnummer SW9783593448251110164
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Autor
Jenny Hestermann
- Verlag Campus Verlag
- Seitenzahl 200
- Veröffentlichung 24.06.2027
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783593448251