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Autobahnbau in Österreich unter NS-Herrschaft

Konzeption – Inszenierung – (Zwangs)Arbeit – Folgen

Autobahnbau in Österreich unter NS-Herrschaft
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Mit dieser Studie liegt erstmals eine Darstellung der Frühgeschichte des Autobahnbaus in Österreich vor. Wie in vielen Ländern Europas gibt es auch hier schon in der Zwischenkriegszeit Überlegungen zur Errichtung von Autobahnen, der Bau beginnt aber erst 1938 nach dem "Anschluss" an NS-Deutschland. Entlang der geplanten Trassen entsteht ein dichtes Netz an Lagern zur Unterbringung der Arbeitskräfte. Im krassen Gegensatz zur NS-Propaganda herrscht an den Baustellen massiver Geräte-, Material- und Arbeitskräftemangel. Nach Kriegsbeginn werden tausende ausländische Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Kriegsbedingt enden die Bauarbeiten 1942, nur 17... alles anzeigen expand_more

Mit dieser Studie liegt erstmals eine Darstellung der Frühgeschichte des Autobahnbaus in Österreich vor. Wie in vielen Ländern Europas gibt es auch hier schon in der Zwischenkriegszeit Überlegungen zur Errichtung von Autobahnen, der Bau beginnt aber erst 1938 nach dem "Anschluss" an NS-Deutschland. Entlang der geplanten Trassen entsteht ein dichtes Netz an Lagern zur Unterbringung der Arbeitskräfte. Im krassen Gegensatz zur NS-Propaganda herrscht an den Baustellen massiver Geräte-, Material- und Arbeitskräftemangel. Nach Kriegsbeginn werden tausende ausländische Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Kriegsbedingt enden die Bauarbeiten 1942, nur 17 km Autobahn sind zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt. Die Zweite Republik knüpft in den 1950er Jahren direkt an den Vorarbeiten aus der NS-Zeit an.



Bertrand Perz, Historiker, bis 2023 Universitäts-Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Mitglied des Kuratoriums der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora; Vorstandsmitglied des Vereins DÖW; Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte; stv. Mitglied im Kunstrückgabebeirat der Republik. Forschungsfelder: Nationalsozialismus, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Holocaust, Erinnerungskultur, Verkehrsgeschichte.Gabriele Hackl, BA MA, geb. 1987 in Freistadt, Historikerin. DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaft am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien; Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte; Forschungsschwerpunkte: Justiz- und Alltagsgeschichte der nationalsozialistischen Diktatur (Rechtsprechung und Strafvollzug), Organisationsgeschichte.Alexandra Wachter, PhD, geb. 1972 in Regensburg, Historikerin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte. Forschungs-, Ausstellungs- und Filmprojekte zu Architektur und Stadtgeschichte, Organisationsgeschichte, Widerstand gegen Nationalsozialismus, Erinnerungskulturen im (post-)sowjetischen Raum, Geschichte und Trauma.

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  • Artikelnummer SW9783205223924110164
  • Autor find_in_page Bertrand Perz, Gabriele Hackl, Alexandra Wachter
  • Autoreninformationen Bertrand Perz, Historiker, bis 2023 Universitäts-Professor am… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Böhlau Wien
  • Seitenzahl 341
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783205223924

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