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Quecksilber, Karst und Klöppelspitzen
Das Bergwerk Idrija im internationalen Kontext während der frühen Neuzeit
Quecksilber wird überwiegend durch die Erhitzung von Zinnober gewonnen. Dieser kommt nur an wenigen Stellen der Erde in abbauwürdigen Mengen vor. Die historisch bedeutendsten Lagerstätten liegen in Almadén (Spanien), Idrija (Slowenien) und Huancavelica (Peru).
Im 16. Jahrhundert gewann Quecksilber als Hilfsmittel für die Gewinnung von Silber in den spanischen Kolonien Amerikas enorme Bedeutung. Der Verfasser schildert die internationalen Verflechtungen des Metallabbaus mit dem Augenmerk auf Idrija und wertet dafür bisher kaum berücksichtigte Archivbestände aus. Im Vordergrund der Studie stehen der Bergbau, die Gefahren der Produktion von Quecksilber sowie die medizinische Versorgung und das soziale Leben der Bevölkerung.
Hubert Weitensfelder, geboren 1959 in Dornbirn, ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker sowie ehrenamtlicher Archivar der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR). Er schreibt vorwiegend über Themen der Regional- und der Technikgeschichte.
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- Artikel-Nr.: SW9783205224280110164
- Artikelnummer SW9783205224280110164
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Autor
Hubert Weitensfelder
- Verlag Böhlau Wien
- Seitenzahl 397
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783205224280