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Die Pracht von Dresden

Der Zwinger

Die Pracht von Dresden
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August der Starke, Sachsens ehrgeiziger Herrscher, wollte in Dresden mit Pracht und Prunk auftrumpfen wie Frankreichs Sonnenkönig. Herzstück seiner Residenzstadt ist ein Ensemble, darunter der Zwinger, in dem heute Bilder wie die weltberühmte "Sixtinische Madonna" zu bewundern sind. Das Buch erzählt die Geschichten, die sich um den Zwinger und das historische Dresden ranken. Dresden, auch "Elbflorenz" genannt, zählt zu den schönsten Kunst- und Kulturmetropolen Europas. Prachtvolle Schlösser und Palais entlang der Elbe, die Schätze des Grünen Gewölbes und die Gemäldegalerie mit der "Sixtinischen Madonna" prägen das Bild der... alles anzeigen expand_more

August der Starke, Sachsens ehrgeiziger Herrscher, wollte in Dresden mit Pracht und Prunk auftrumpfen wie Frankreichs Sonnenkönig. Herzstück seiner Residenzstadt ist ein Ensemble, darunter der Zwinger, in dem heute Bilder wie die weltberühmte "Sixtinische Madonna" zu bewundern sind. Das Buch erzählt die Geschichten, die sich um den Zwinger und das historische Dresden ranken. Dresden, auch "Elbflorenz" genannt, zählt zu den schönsten Kunst- und Kulturmetropolen Europas. Prachtvolle Schlösser und Palais entlang der Elbe, die Schätze des Grünen Gewölbes und die Gemäldegalerie mit der "Sixtinischen Madonna" prägen das Bild der Stadt. Sachsens schillernder Herrscher August der Starke wollte aus seiner Residenz eine barocke Perle machen und damit seinen Herrschaftsanspruch unterstreichen. Versailles und Frankreichs Sonnenkönig waren dabei sein großes Vorbild. Der Zwinger mit seinen "tanzenden" Sandsteinfassaden und versteckten Wasserspielen ist das Herzstück des barocken Dresden. Angelegt als Garten für kostspielige Orangenbäume und genutzt als Festplatz für eine Fürstenhochzeit, die den Anspruch auf den Kaiserthron anmelden sollte, lässt uns der Dresdner Zwinger heute in eine Epoche blicken, in der Prunk und Verschwendung zur Repräsentationspflicht eines Fürsten gehörten. Als es August dem Starken 1719 gelingt, seinen Sohn mit einer österreichischen Kaisertochter zu verheiraten, feiert der europäische Hochadel im Zwinger eines der glänzendsten Feste der Barockzeit – mit Reiterspielen, Kostümfest und riesigem Festmahl. Der Zwinger wird zum Startschuss für eine Stadt, die ein Gesamtkunstwerk werden sollte: die Frauenkirche mit ihrer Kuppel, die majestätische Hofkirche, ein einmaliges Areal imposanter Bauten, das in jedem Jahr Millionen Besucherinnen und Besucher in die Stadt an der Elbe lockt. Eigentlich von August dem Starken 1709 als Stadtschloss konzipiert, wurde der Bau mit seinen Gärten zu einer Orangerie, in der Orangen überwintern konnten, aber auch zu einem Symbol für üppige Repräsentation, für Ruhm und Macht seines Bauherrn, August des Starken, 1670 geboren und mit 24 Kurfürst von Sachsen geworden. Pracht und Prunk waren sein Handwerk.



Einführung

Erstes Kapitel: Dresden, die Stadt an der Elbe

Zweites Kapitel: Der Zwinger und sein Bauherr

Drittes Kapitel: Der Aufstieg des jungen August

Viertes Kapitel: Sächsisches Porzellan

Fünftes Kapitel: Die Gemäldegalerie Alte Meister

Sechstes Kapitel: Wird ein Kaiser gemacht?

Siebtes Kapitel: Des Königs Lust ist ungebrochen und eine Hochzeit steht an

Achtes Kapitel: Krieg

Neuntes Kapitel: Wiederaufbau

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