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Zwangsarbeit beim Rüstungskonzern HASAG

Der Werksstandort Leipzig im Nationalsozialismus und seine Nachgeschichte

Der Leipziger Rüstungskonzern Hugo Schneider AG (HASAG) war einer der größten Profiteure von NS-Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Unter den mehr als 16 000 Beschäftigten im Leipziger Stammwerk befanden sich bei Kriegsende über 10 000 zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Heute ist der einst bedeutendste Rüstungsbetrieb Mitteldeutschlands im öffentlichen Gedächtnis kaum noch präsent. Unter Heranziehung alter und neuer Quellen beleuchten die Beiträge des Sammelbandes die massive Verstrickung der HASAG in NS-Verbrechen. Der Band folgt dabei einem besonderen Aufbau: Während der erste... alles anzeigen expand_more

Der Leipziger Rüstungskonzern Hugo Schneider AG (HASAG) war einer der größten Profiteure von NS-Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Unter den mehr als 16 000 Beschäftigten im Leipziger Stammwerk befanden sich bei Kriegsende über 10 000 zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Heute ist der einst bedeutendste Rüstungsbetrieb Mitteldeutschlands im öffentlichen Gedächtnis kaum noch präsent. Unter Heranziehung alter und neuer Quellen beleuchten die Beiträge des Sammelbandes die massive Verstrickung der HASAG in NS-Verbrechen. Der Band folgt dabei einem besonderen Aufbau: Während der erste Teil vertiefende Grundlagen zum Zwangsarbeitseinsatz bei der HASAG liefert, stellen im zweiten Teil Autorinnen und Autoren aus dem Umfeld der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig in kürzeren Beiträgen ihre jüngsten Forschungsergebnisse vor.



Anne Friebel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig.

Josephine Ulbricht ist Historikerin und Mitarbeiterin der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig.



Vorwort –

Anne Friebel und Josephine Ulbricht

Einführung – Der Rüstungskonzern HASAG

Josephine Ulbricht

TEIL I

Die HASAG im Generalgouvernement:

Ein firmeneigenes Lagersystem inmitten des Holocaust

Martin Clemens Winter

Zivile Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene

bei der HASAG in Leipzig

Anne Friebel

Ein KZ auf dem Werksgelände. Das Frauenaußenlager

"HASAG Leipzig"

Anja Kruse und Josephine Ulbricht

Die internationale Ahndung von NS-Verbrechen

beim Rüstungskonzern HASAG 1945–1995

Martin Clemens Winter

Teil II

Mercedes Núñez Targa – Kommunistin,

Widerständlerin, Schriftstellerin

Anne Friebel

Jüdische Mütter mit Kindern im KZ-Außenlager "HASAG Leipzig" –

Die Geschichte von Rosa und Edith Weitz

Anja Kruse

Geboren im KZ "HASAG Leipzig" –

Die Geschichte von Estare Weiser

Anne Friebel

Italienische Militärinternierte als Zwangsarbeiter bei der HASAG –

Das Tagebuch Giuseppe Carolis 1943–1945

Milan Spindler

Egbert Jan Beumkes – ein niederländischer Zwangsarbeiter

in Leipzig

Stef Beumkes

Aufseherinnen im KZ-Außenlager "HASAG Leipzig" –

Gewalt und Strafverfolgung

Anja Kruse, Annkathrin Richter und Fania Stehmann

Die HASAG-Siedlung in Leipzig-Portitz

Josephine Ulbricht

Annas Ring. Zwangsarbeiter:innen der HASAG im Bombenkrieg

Martin Clemens Winter

Biografische Selbstvergewisserung –

Das Fotoalbum von Gerrit-Jan Jochems

Jan Lormis

Nach der HASAG – Leben zwischen Befreiung und Repatriierung

Nora Blumberg

Genderspezifische Aspekte im Kamienna-Prozess

Finja Schäfer

Der Gedenkstein an der Permoserstraße –

Ein marginalisierter Erinnerungsort

Isabella Beck und Lilith Günther

Chronik der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Anne Friebel und Pia Marzell

Autorinnen und Autoren

Bildnachweis

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