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Demokratiewunder
Transatlantische Mittler und die kulturelle Öffnung Westdeutschlands 1945–1970
Die politisch-kulturelle Verwurzelung der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland ist ohne transatlantische Einflüsse und ihre Vermittlung durch einzelne Personen kaum denkbar. Die Politik der re-education nach 1945, mit der die amerikanischen Besatzungsbehörden demokratische Ideen und pluralistische Werthaltungen vermitteln wollten, wurde ganz wesentlich von Intellektuellen, Journalisten und amerikanischen Deutschlandexperten getragen, unter ihnen zahlreiche Remigranten und deutschstämmige Auswanderer. Der Einfluss dieser Kulturvermittler und ihr Zusammenspiel mit Besatzungsbehörden, Bevölkerung und eigenem beruflichen Umfeld ist Gegenstand der Porträts und Studien dieses Bandes, die den bislang vernachlässigten Prozess der »inneren Demokratisierung« der Deutschen nachzeichnen.
Dr. Konrad H. Jarausch ist Senior Fellow des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam und Lurcy Professor of European Civilization an der University of North Carolina.
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- Artikel-Nr.: SW9783647362854110164
- Artikelnummer SW9783647362854110164
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Mit
Konrad H. Jarausch, Arnd Bauerkämper, Marcus M. Payk, Frieder Günther, Maria Höhn, Michaela Hoenicke-Moore, Marita Krauss, Raimund Lammersdorf, Brian M. Puaca, Sean A. Forner, Hermann-Josef Rupieper
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht
- Seitenzahl 335
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783647362854
- Verlag Vandenhoeck & Ruprecht