Verkörperte Sprachlichkeit
Systemische Interventionen zu Störungsmeldungen des Psychischen
Dieses Buch vertritt die These, dass menschliche Sprache nur dort ihre eigentliche Bedeutung entfaltet, wo sie »verkörpert« bleibt. Es untersucht die Grenzbereiche zwischen Sprache, Kultur, Technik und Psyche und fragt, was geschieht, wenn das System Sprache sich zunehmend aus seiner körperlichen, sozialen und affektiven Einbettung löst.
Ausgehend von Befunden aus Linguistik, Soziologie, Neuro- und Sozialwissenschaften wird Sprache als sozial verankerte Praxis ihrer selbst-eigenen Verkörperungsmöglichkeiten verstanden. Im Fokus stehen die narrativen Prozesse, durch die Bedeutung aus »verkörpert-sprachlicher« Selbstwahrnehmung entsteht, sowie die Verschiebungen dieser Prozesse durch technisch erzeugte Sprachformen.
Das Buch verbindet systemische Theorie mit kulturkritischer Sensibilität und richtet sich an Leser:innen, die Sprache, psychisches Selbst und eine verkörperte Präsenz neu zusammendenken wollen.
Michel Ackermann, Dipl.-Musikerzieher (Komposition, Klavier); Systemischer Kinder- und Jugendtherapeut, Systemischer Familientherapeut (SG); Berufsschullehrer im Fach Sozialpädagogik; Dozent an der Polyvagal-Akademie; als Familientherapeut in privater Praxis und für das Berliner Institut für Familientherapie tätig, Schwerpunkt Krisenintervention/KJHG.
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- Artikel-Nr.: SW9783849790998110164
- Artikelnummer SW9783849790998110164
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Autor
Michel Ackermann
- Verlag Carl-Auer Verlag
- Seitenzahl 206
- Veröffentlichung 16.04.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783849790998