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Ein ungehaltenes Plädoyer
»Christina Clemm spricht aus, was wir nicht hören wollen: Gewalt spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie stattfindet. Was wir wissen müssen, was wir tun können, das steht in diesem dringend notwendigen Buch.« (Maria Furtwängler)
Nacheinander erheben sie sich. Die Vertreter*innen der Staatsanwaltschaft, die Nebenklagevertreter*innen, die Verteidiger*innen. Sie halten ihre Plädoyers. Christina Clemm ist Familienrechtlerin und Strafverteidigerin und hat unzählige Male für die Wahrheit der Opfer gestritten, im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten für Gerechtigkeit gekämpft. Und sie ist sich sicher: Das, was in den Gerichtssälen geschieht, geht uns alle an. Jeder Fall berührt zentrale gesellschaftliche Fragen – zu Rassismus, Sexismus, Migration, Hass, Wut, Trauer, Schuld, Bestrafung –, die weit über unser Rechtssystem hinausreichen. In diesem sehr persönlichen Plädoyer nimmt Christina Clemm uns mit in die Verhandlung und zeigt, wo wir als Gesellschaft versagen – und wie eine solidarische und gerechte Zukunft möglich ist.
»Dieses Buch sollte im ersten Semester Jura zur Pflichtlektüre werden.« Merle Groneweg, Missy Magazin 5/2026
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- Artikel-Nr.: SW9783446289772450914
- Artikelnummer SW9783446289772450914
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Autor
Christina Clemm
- Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Seitenzahl 287
- Barrierefreiheit
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- Zuletzt geprüft am: 20260915
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- Kommentar vom Verlag: Dieses Werk genügt den grundsätzlichen Anforderungen an Barrierefreiheit. Es ist rein textuell erfassbar und hierarchisch aufgebaut.
- ISBN 9783446289772