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Ordnungen des Städtischen

Eine kontrastierende Untersuchung zu urbanen Raumkonstitutionen von Polizei und Sozialer Arbeit

Ordnungen des Städtischen
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Ist städtischer Raum für alle gleichermaßen zugänglich und erfahrbar? Welche Rolle spielen dabei Polizei und Soziale Arbeit? Das Buch untersucht empirisch, wie diese Institutionen durch ihr Handeln Raum konstituieren, ordnen und damit gesellschaftliche Teilhabe (mit-)strukturieren. Verhandelt werden Ein- und Ausschluss, die Wechselwirkung von Strukturkategorien und Raum sowie die Hervorbringung von Öffentlichkeit und Privatheit. Aus der Kontrastierung entsteht das Konzept einer Sozialen Arbeit als urbane Praxis: emanzipatorisch, kritisch, teilhabeorientiert. Einleitung: Die Stadt als Versprechen 1 Raumbezüge der Sozialen Arbeit 1.1 Soziale Arbeit... alles anzeigen expand_more

Ist städtischer Raum für alle gleichermaßen zugänglich und erfahrbar? Welche Rolle spielen dabei Polizei und Soziale Arbeit? Das Buch untersucht empirisch, wie diese Institutionen durch ihr Handeln Raum konstituieren, ordnen und damit gesellschaftliche Teilhabe (mit-)strukturieren. Verhandelt werden Ein- und Ausschluss, die Wechselwirkung von Strukturkategorien und Raum sowie die Hervorbringung von Öffentlichkeit und Privatheit. Aus der Kontrastierung entsteht das Konzept einer Sozialen Arbeit als urbane Praxis: emanzipatorisch, kritisch, teilhabeorientiert.



Einleitung: Die Stadt als Versprechen

1 Raumbezüge der Sozialen Arbeit

1.1 Soziale Arbeit hat schon immer Stadt gemacht

1.2 Gemeinwesenarbeit, Stadtteilbezogene Arbeit und Sozialraumorientierung

1.3 Räume schaffen Strukturen

1.3.1 Sozialraumentwicklung und Sozialraumorganisation: Räume schaffen, statt nur zu gestalten

1.3.2 Die Rede vom Raum: Analyse zur Positionierung Sozialer Arbeit entlang der disziplinären Auseinandersetzung mit Raum

1.4 Einordnung der Befunde in die eigene Forschungsperspektive

2 Soziale Arbeit und Polizei: Zwischen Abgrenzung und Annäherung

2.1 Soziale Arbeit und Polizei: Historische Wurzeln und Trennlinien

2.2 Polizei und Soziale Arbeit als gendered Professions

2.3 Profilvergleich der Professionen Soziale Arbeit und Polizei

2.3.1 Wandel des Verhältnisses zwischen Polizei und Sozialer Arbeit: Widerstand ist zwecklos

2.3.2 Annäherungen von Polizei und Sozialer Arbeit im ‚gleichen Raum‘

2.3.3 Handlungspraktische Ausrichtungen am Raum

2.3.4 Normalisierung als Schnittstelle zwischen Polizei und Sozialer Arbeit

2.4 Zwischenfazit und Einordnung für die eigene Forschungsperspektive

3 Raum und soziale Ordnung – Theoretische und empirische Perspektiven

3.1 Territoriale Stigmatisierung und soziale Exklusion

3.2 Die Soziale Arbeit als Akteurin urbaner Ordnungspolitiken

3.3 Sortieren, Zonieren, Kontrollieren: Modi urbaner Raumproduktionen der Sozialen Arbeit

3.4 Zur Notwendigkeit einer raumrelationalen Einordnung von Öffentlichkeit und Privatheit zur Untersuchung städtischer Räume

3.5 Zwischenfazit: Auslotung wesentlicher Forschungslücken

4 Raumsoziologisch Verortungen

4.1 Die Einordnung der Raumsoziologie Martina Löws zur Bearbeitung empirischer Leerstellen

4.2 Raum und gesellschaftliche Ordnung: Zugänge zur Dichotomie Privatheit/Öffentlichkeit

4.3 Raumsoziologische Einordnung: Zur Herstellung von Öffentlichkeit und Privatheit

4.4 Konzeptionelle Einordnung von Öffentlichkeit und Privatheit zur Erforschung institutioneller Raumkonstitutionen

5 Epistemologische Grundlagen und methodischer Rahmen – Zur Erforschung institutioneller Raumkonstitutionen

5.1 Epistemologische Überlegungen

5.2 Forschungszugang zu institutionellen Raumkonstitutionen: Methodisches Vorgehen

5.2.1 Die Grounded Theory als, den Forschungsprozess strukturierendes Programm

5.2.2 Darstellung des Forschungsgegenstandes und Auswahl des Samples, sensibilisierende Theoriebezüge

5.2.3 „Go into the district“, „get the feeling“, „become acquainted with people“: Das Ethnografische Vorgehen

5.3 Datenauswertung mit der Grounded Theorie: Die Methode des permanenten Vergleichs

5.3.1 Daten „aufbrechen“: Der Schritt des offenen Kodierens

5.3.2 Axiales Kodieren oder ‚gibt es da ein Muster?‘

5.3.3 Selektives Kodieren: Die Festlegung des roten Fadens

5.3.4 Zur Darstellung der Ergebnisse

6 Ordnungen des Städtischen: Urbane Raumkonstitutionen von Polizei und Sozialer Arbeit

6.1 Ordnungen des städtischen Raumes durch die Polizei

6.1.1 Der Normale Raum

6.1.2 Der andere Raum: Die Schaffung eines ‚nahräumlichen Orients‘ im Rahmen eines institutionellen Okzidentalismus

6.1.3 Der statushöhere Raum

6.1.4 Zwischenergebnis

6.2 Ordnungen des städtischen Raumes durch die Soziale Arbeit

6.2.1 Der Handlungsraum Sozialer Arbeit

6.2.2 Der unzivilisierte Raum

6.2.3 Der (ordnungspolitisch) vernachlässigte Raum

6.2.4 Der umkämpfte Raum

6.2.5 Der Raum der Adressat*innen

6.2.6 Zwischenergebnis

7 Raum als Ermöglichungskontext: Institutionelle Grenzsetzungen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit

7.1 Polizeiliche Grenzsetzungen

7.1.1 Der öffentliche Straßenraum: Selektive Ermöglichung von Öffentlichkeit

7.1.2 Der private Wohnraum: Implikationen aus Sicht der Polizei

7.1.3 Selektive Ermöglichung von Privatheit

7.1.4 Zwischenergebnis

7.2 Grenzsetzungen der Sozialen Arbeit

7.2.1 (Selbst-)Positionierungen Sozialer Arbeit entlang der Grenzsetzungen zwischen Einrichtungs- und öffentlichen Straßenraum

7.2.2 Die Bereitstellung von Öffentlichkeit und Privatheit im öffentlichen Straßenraum durch die Soziale Arbeit

7.2.3 Die Herstellung von Privatheit im öffentlichen Straßenraum

7.2.4 Gegeninstitutionelle Räume

7.2.5 Zwischenergebnis

8 Urbane Raumkonstitutionen von Polizei und Sozialer Arbeit: Erkenntnisse und Standortbestimmung der Sozialen Arbeit

8.1 Schlüsseleinsichten

8.2 Institutionelle Raumkonstitutionen als Spiegel des professionellen Selbstverständnisses Sozialer Arbeit

8.3 Öffentlichkeit und Privatheit: Soziale Arbeit zwischen Kontrolle und Ermöglichung

8.4 Raum-Gender-Institutionen: (Selbst)Positionierungen entlang der vergeschlechtlichten Sphärentrennung von Öffentlichkeit und Privatheit

9 Forschungsausblick

10 Conclusio: Soziale Arbeit als urbane Raumpraxis

Literaturverzeichnis



Dr. Eva Brauer, Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt sozialräumliche Kinder- und Jugendhilfe an der Hochschule Osnabrück



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