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Die Kunst der Zerstörung
Ästhetiken des Destruktiven im Medienvergleich
Die intentionale Zer-Störung von ›Form‹ und ›Inhalt‹, die größtmögliche Reduktion des künstlerischen Materials oder die Auflösung von konventionell sinnstiftenden Strukturen zählen zu den wohl medienreflexivsten Phänomen innerhalb der ästhetischen Praxis: Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts experimentieren neoavantgardistische Strömungen mit Feuer oder Sprengstoff, Schimmel oder Säure, arbeiten Künstler:innen mit dekonstruktivistischen wie destruktiven Verfahren oder setzen sich gar der eigenen körperlichen (Selbst-)Verletzung aus — und machen so die essenziellen medialen Bedingungen von bspw. Architektur, Film, Installation, Literatur, Malerei, Mode, Musik, Performance oder Photographie überhaupt erst sichtbar.
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- Artikel-Nr.: SW9783748970026458270
- Artikelnummer SW9783748970026458270
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Verlag
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
- ISBN 9783748970026