Die Briefe die nicht ankamen
Roman
Aus den Zeugnissen eines Kindes, eines Jugendlichen, eines Mannes setzt Mauricio Rosencof die Geschichte seiner Familie und seine eigene zusammen: von den Konzentrationslagern der Nazis bis in die Gefängnisse der uruguayischen Militärdiktatur; aus einem polnischen Dorf mit jüdischer, Flucht und Emigration gewohnter Minderheit in eine Schneiderwerkstatt und ein Pflegeheim Montevideos.
Mauricio Rosencof, geb. 1933 in Florida/Uruguay als Sohn einer polnisch-jüdischen Einwandererfamilie. Er arbeitet zunächst als Journalist, schreibt für das Theater, wird bald zum bekanntesten Dramatiker seines Landes. Nach dem Putsch des Militärs wird er 1972 als politischer Verantwortlicher der Stadtguerilla „Tupamaros“ verhaftet. Er wird zur „Geisel des Staates“ erklärt und zusammen mit acht weiteren Gefangenen elfeinhalb Jahre in unterirdischen, zwei Quadratmeter großen Zellen buchstäblich lebendig begraben. Mit der Abdankung des Militärs wird er 1985 befreit. Heute ist er Direktor für Kultur der Hauptstadt Montevideo.
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- Artikel-Nr.: SW340447
- Artikelnummer SW340447
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Autor
Mauricio Rosencof
- Verlag Edition Köln via Beam (60204)
- Seitenzahl 128
- Veröffentlichung 01.01.2001
- Barrierefreiheit
- Verlag Edition Köln via Beam (60204)