Glasfaser, Verbundstoffe, und der industrielle Flaschenhals in der europäischen Windkraft-Wirtschaft
Ein achtzig Meter langes Rotorblatt einer Windkraftanlage wiegt dutzende Tonnen und erreicht an den Spitzen Geschwindigkeiten von über 300 km/h. Stahl würde unter diesen Fliehkräften zerreißen, Holz würde brechen. Die gesamte globale Energiewende ruht auf einem unscheinbaren Zweikomponenten-Klebstoff: der Epoxidharz-Matrix, die kilometerlange Glasfasermatten zu einem extrem leichten, unnachgiebigen Verbundwerkstoff verschmilzt.
Die Fertigung verzeiht keine Fehler. Beim sogenannten Infusionsverfahren wird das flüssige Harz unter Vakuum in die Formen gesaugt. Stimmt die molekulare Vernetzung der Härter und Harze durch kleinste Temperaturschwankungen nicht exakt, bilden sich mikroskopische Lufteinschlüsse. Solche Defekte führen unter der jahrelangen Belastung durch Stürme unweigerlich zu katastrophalen strukturellen Rissen. Die B2B-Lieferketten für diese hochreinen Harze sind extrem anfällig und bilden einen gefährlichen Flaschenhals für den Ausbau erneuerbarer Energien.
Ergründen Sie den chemischen Klebstoff der Energiewende. Analysieren Sie die komplexe Polyaddition, die den Bau gigantischer, wetterfester Turbinen erst physisch ermöglicht.
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- Artikel-Nr.: SW9783565390885110164
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Fredi Barkholz
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Autoreninformationen
Author- Verlag find_in_page epubli
- Seitenzahl 133
- Veröffentlichung 07.04.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783565390885
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