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Die radikale Freiheit der Kunst
Eine Verteidigung | Eine philosophische Betrachtung der Frage, was Künstler sollen und dürfen
Wo endet die künstlerische Freiheit? Wo beginnt die gesellschaftliche Verantwortung?
Was dürfen Künstler:innen? Das ist eine Frage, die von jener, was Kunst ist und darf, unterschieden werden muss. Grundsätzlich ist Kunst ihrem Wesen nach frei und autonom. Sie breitet sich aus und transformiert sich von innen, nicht durch äußeren Zwang. Zugleich ist die Kunstgeschichte voll von politischen Vereinnahmungsversuchen. In einer Zeit, in der das freie Denken – das sich stets auch in der Vielfalt der Künste manifestiert – weltweit unter Beschuss ist, bedarf es einer Neubesinnung auf das Wesen der Kunst als auch einer Antwort auf die dringende Frage, wie sich die Kunst zu anderen, nichtästhetischen Normen verhält. Markus Gabriel entwickelt eine allgemein verständliche Theorie der Künste, die jene als radikal autonom voraussetzt ‒ ohne die moralische Verantwortung der Künstler:innen zu negieren. Ein philosophisch fundierter und gesellschaftspolitisch brisanter Beitrag zur Debatte über Freiheit, Verantwortung und Rolle der Kunst.
Markus Gabriel, geboren 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der Universität Bonn inne. Dort ist er Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie sowie des interdisziplinären Center for Science and Thought. Er ist einer der Gründungsdirektoren des Institute for Philosophy and the New Humanities and New School for Social Research in New York City. Seit 2024 ist er außerdem Senior Global Advisor am Kyoto Institute of Philosophy und seit 2025 Specially Appointed Professor am Kyoto University Institute for the Future of Human Society.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 29. Oktober 2026
- Artikel-Nr.: SW9783843739030425031
- Artikelnummer SW9783843739030425031
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Autor
Markus Gabriel
- Verlag Ullstein Ebooks
- Seitenzahl 300
- Veröffentlichung 29.10.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783843739030