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Theorie der Subjekt-Objekt-Kunst
Pjotr Pawlenski hat die Gewalt des Staates zu seinem Material gemacht. In seiner Theorie der Subjekt-Objekt-Kunst legt er dem Leser die Ursachen und Mechanismen eines paradoxen künstlerischen Phänomens offen. Pawlenski fragt, was Kunst sein kann, wenn sie nicht mehr bequem und nützlich, sondern wahrhaft unabhängig sein soll. Seine Theorie beschreibt ein Handeln, das den Machtapparat selbst zum Teil des Kunstwerks macht – ein Spiegel, in dem sich Herrschaft und Freiheit begegnen. In der Linie der großen Avantgarden stehend, ist Pawlenski ganz im Heute verankert und denkt Kunst als Widerlegung von Dogmen, als Bewegung des Denkens und der Tat. Wer dieses Buch liest, sieht: Die Grenzen zwischen Künstler und Staat, zwischen Subjekt und Objekt sind weniger fest, als wir glauben.
Pjotr Pawlenski, 1984 in Sankt Petersburg geboren, hat mit seinen Aktionen die russische Kunst der letzten Jahre maßgeblich geprägt. Der 2016 zugesprochene Václav Havel Prize for Creative Dissent wurde ihm im selben Jahr wieder aberkannt. Pawlenski lebt und arbeitet in Moskau.
Anja Dagmar Schloßberger, 1974 in München geboren, studierte in München und Moskau, wurde in Berlin über Leonid Lipavskij promoviert. Sie arbeitet und lebt in Berlin. Für die Arbeit an Dem Schrecken auf der Spur erhielt sie das Johann-Joachim-Christoph-Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 1. Oktober 2026
- Artikel-Nr.: SW9783751830966110164
- Artikelnummer SW9783751830966110164
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Autor
Pjotr Pawlenski
- Mit Anja Dagmar Schloßberger
- Verlag Matthes & Seitz Berlin Verlag
- Seitenzahl 200
- Veröffentlichung 01.10.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783751830966
- Mit Anja Dagmar Schloßberger