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Wie lässt sich aus Millionen von Spuren ein Werk definieren?
Werkverzeichnisse und Selbstarchivierungspraktiken von Künstler:innen
Perfekte Werkverzeichnisse gibt es nicht – gerade darin liegt das Potenzial digitaler Formate. Ihre strukturelle Unabgeschlossenheit ermöglicht Erweiterungen, ihre Verlinkungen entfalten eine rhizomatische Struktur. Vor diesem Hintergrund plädieren die Autor*innen dieses Bandes dafür, Werkverzeichnisse als Resonanzräume eines dynamischen Produktionsfeldes zu konzipieren, in dem neben Künstler*innen, die Selbstarchivierungspraktiken entwickeln, auch Kunstwissenschaftler*innen, Kritiker*innen und Kurator*innen an der Konstituierung eines 'Werks' mitwirken. Der Band regt dazu an, Werkverzeichnisse weniger als Objektinventare denn als kommunikative Gefüge zu begreifen. An Fallbeispielen wie Marina Abramović, Daniel Buren, Terry Fox, Christiane Möbus und Dieter Roth wird Kunst als kollaborative Praxis diskutiert, die in institutionelle Kontexte eingebettet ist.
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- Artikel-Nr.: SW9783412535759110164
- Artikelnummer SW9783412535759110164
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Verlag
Böhlau Köln
- ISBN 9783412535759