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Böse Wörter
Der Kulturkampf um die Sprache und seine Irrtümer
Der Kampf für den »sensiblen« Gebrauch unserer Sprache treibt immer weitere Blüten. Angeblich böse Wörter dürfen nicht mehr ausgesprochen, Kinderbücher müssen sprachlich gereinigt, wissenschaftliche Texte durch kryptische Sprachzeichen entstellt werden. Warum? Weil die Nutzer dieser Wörter sich sonst angeblich zu Mittätern bei der Unterdrückung gesellschaftlicher Minderheiten machen.
Mathias Brodkorb hat die vielfältigen Verwendungsweisen »böser« Wörter wie »Indianer«, »Neger« oder »Zigeuner« untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass das bloße Aussprechen dieser Wörter noch nichts über die Absichten der Sprecher verrät. Denn wer vom »N-Wort« spricht, muss zugleich immer an das Wort »Neger« denken, um es zu übersetzen. Macht sich der Sprachkritiker damit nicht selbst Tag für Tag schuldig?
In teilweise höchst amüsanten Geschichten beleuchtet Brodkorb die »bösen« Wörter und ihre realen Gegenstände. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass menschliche Kommunikation nur gelingt, wenn wir den Aussagen unserer Gesprächspartner zunächst wohlwollend begegnen. Mit ein wenig mehr Gelassenheit könnte an die Stelle von Konfrontation gelungene Verständigung treten.
Gibt es Begriffe, die an sich selbst »böse« sind? Oder hängt ihr moralischer Wert am kommunikativen Kontext? Mathias Brodkorb schafft Klarheit im Dickicht unseres Kulturkampfs um die Sprache.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 6. Oktober 2026
- Artikel-Nr.: SW9783987374883450914
- Artikelnummer SW9783987374883450914
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Autor
Mathias Brodkorb
- Verlag zu Klampen Verlag
- Seitenzahl 216
- Veröffentlichung 06.10.2026
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- ISBN 9783987374883