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Aufgerissene Blicke

Berlin-Journal

»Leichtfüssig und neugierig bewegt Rakusa sich durch die Stadt auf eine offene und zugleich intime Weise und berichtet von ihrem nosing-around in Skizzen, die ein heiter-melancholischer Tonfall trägt. Ein schönes Buch.« (Barbara Eisenmann, SWR2) »Mit funkelnder Ingeniosität poetisiert Ilma Rakusa Berlin, bis daraus ein facettenreiches Kunstwerk hervorgeht, das gerade im Bewusstsein seiner inneren Widersprüchlichkeit eine stilvolle Aura entfaltet.« (Björn Hayer, FAZ) »In wenigen Sätzen bringt Ilma Rakusa zusammen, was in der Stadt ebenfalls auf knappem Raum zu erfahren ist: der Schrecken des Nationalsozialismus,... alles anzeigen expand_more

»Leichtfüssig und neugierig bewegt Rakusa sich durch die Stadt auf eine offene und zugleich intime Weise und berichtet von ihrem nosing-around in Skizzen, die ein heiter-melancholischer Tonfall trägt. Ein schönes Buch.« (Barbara Eisenmann, SWR2)



»Mit funkelnder Ingeniosität poetisiert Ilma Rakusa Berlin, bis daraus ein facettenreiches Kunstwerk hervorgeht, das gerade im Bewusstsein seiner inneren Widersprüchlichkeit eine stilvolle Aura entfaltet.« (Björn Hayer, FAZ)



»In wenigen Sätzen bringt Ilma Rakusa zusammen, was in der Stadt ebenfalls auf knappem Raum zu erfahren ist: der Schrecken des Nationalsozialismus, der Reichtum Weniger, die Begegnung mit einem Original, das intellektuelle Leben.« (Ina Boesch, NZZ am Sonntag)



»Rakusas Blick ist analytisch, dringt in die Schichten, Themen, Bereiche der Stadt, spürt unter ihrer Oberfläche Gegenwart, Unerwartetes auf. Die Art der Beschreibung, der ruhige Fluss ist typisch für Ilma Rakusa, wie die Genauigkeit ihrer Wahrnehmung.« (Barbara Bongartz, Die Presse)



»Die Lektüre verschafft einem das Gefühl, zum Gesprächspartner der Autorin zu werden – und es ermuntert dazu, selbst aufmerksamer und gelassener zu flanieren. Nicht nur in Berlin.« (Stephan Lohr, NDR)



Stadt-Kultur-Lesen während eines Jahres in Berlin: Notizen einer Weltbürgerin

Schon auf der ersten Seite dieses Berlin-Journals ist die Stadt gesättigt von Geschichte und ihren Schrecken – und von Gegenwart, der Gegenwart der ganzen Welt. Ilma Rakusa bewegt sich hellwach und offen durch die unterschiedlichen Quartiere und 'Zeiten' Berlins, zwischen den Erinnerungsstätten nationalsozialistischen Terrors und den Galerien, Kinos, Theatern und Cafés der Gegenwart, zwischen Schriftstellern aus Japan, dem Libanon und der Türkei und Bibliotheken, Hinterhöfen und Parks. Als Fellow des Wissenschaftskollegs weilt sie von Oktober 2010 bis Juli 2011 vor Ort und lernt, selber eine Autorin mit vielfältigsten Wurzeln und Sprachen, Künstler und Intellektuelle unterschiedlicher Herkunft kennen.

Ein unvergleichliches Jahr in einer unvergleichlichen Stadt. Mit ihrer nervösen Prosa hält Ilma Rakusa die Wahrnehmungen dieser Tage fest: die Katastrophen, die die Nachrichten ihr zutragen (vom Giftschlammdesaster in Kolontár bis Fukushima), die sozialen Verwerfungen, mit denen sie auf Schritt und Tritt konfrontiert ist, die Kulturereignisse, die Lektüren, vor allem die zahllosen Begegnungen mit Kollegen und Kolleginnen wie Yoko Tawada, Elias Khoury, Carlo Ginzburg oder Liao Yiwu. Ein ebenso sensibles wie dichtes Porträt Berlins, dieser Metropole der Unruhe und einer der phantasievollsten Weltstädte unserer Zeit.

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