Eine queere Art der Geschichte

Queeres Leben in Deutschland nach dem Faschismus

Eine queere Art der Geschichte
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In ihrem preisgekrönten Buch entwickelt Jennifer V. Evans eine queere Zeitgeschichtsschreibung, die über vorgefertigte Konzepte und Narrative von Identität hinausgeht. Sie zeichnet die spannungsgeladenen und produktiven Wege nach, mit denen sich die Deutschen nach 1945 in sozialen Bewegungen, in der Kunst und im Alltag mit Fragen der ethnischen Zugehörigkeit, der Geschlechtsnonkonformität und der Sexualität auseinandergesetzt haben. Durch kreative Formen der »Verwandtschaft« erprobten queere und transsexuelle Menschen neue Möglichkeiten der Staatsbürgerschaft, der Liebe und des familiären Lebens im Nachkriegsdeutschland, die... alles anzeigen expand_more

In ihrem preisgekrönten Buch entwickelt Jennifer V. Evans eine queere Zeitgeschichtsschreibung, die über vorgefertigte Konzepte und Narrative von Identität hinausgeht. Sie zeichnet die spannungsgeladenen und produktiven Wege nach, mit denen sich die Deutschen nach 1945 in sozialen Bewegungen, in der Kunst und im Alltag mit Fragen der ethnischen Zugehörigkeit, der Geschlechtsnonkonformität und der Sexualität auseinandergesetzt haben. Durch kreative Formen der »Verwandtschaft« erprobten queere und transsexuelle Menschen neue Möglichkeiten der Staatsbürgerschaft, der Liebe und des familiären Lebens im Nachkriegsdeutschland, die etablierte Vorstellungen über die liberale Demokratie, den Gesellschaftsvertrag und den Platz der Identität im Recht in Frage stellten.





»Dieses Buch sollte als unverzichtbare Lektüre für alle Historiker:innen gelten, die sich auf deutsche Geschichte spezialisiert haben.«



Jennifer V. Evans ist Professorin für moderne europäische Geschichte an der Carleton University in Ottawa, Kanada. Sie ist Mitglied der Royal Society of Canada. Für ihre Forschung wurde sie u. a. 2023 mit dem Konrad Adenauer-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. 2024 kürte die German Studies Association Eine queere Art der Geschichte. Queeres Leben in Deutschland nach dem Faschismus zum besten Buch des Jahres. Elisa Barth ist Übersetzerin aus dem Französischen und Englischen sowie in Leichte Sprache. Sie hat lange den Merve Verlag mitgemacht und Bücher von Michel Serres, Paul Virilio und Rosi Braidotti übersetzt. weniger anzeigen expand_less
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  • Artikelnummer SW9783518785829450914
  • Autor find_in_page Jennifer V. Evans
  • Mit find_in_page Elisa Barth
  • Autoreninformationen Jennifer V. Evans ist Professorin für moderne europäische… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Suhrkamp Verlag
  • Seitenzahl 500
  • Veröffentlichung 30.09.2026
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
    • Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
  • ISBN 9783518785829

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