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"Kein Ding sei wo das wort gebricht"

Zu Gedichten von Goethe bis Celan

"Kein Ding sei wo das wort gebricht"
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Bei den meisten hier behandelten Gedichten (Goethe, Mörike, Storm, George, Rilke, Celan) scheint es, biographisch vermittelt, unmittelbar um die dichterische Erfahrung der Natur zu gehen. Gleichwohl decken die eindringlichen Interpretationen, den Text Wort für Wort nachdenkend, immer wieder den innigen Bezug zur Sprache als solcher als ihr eigentliches Thema auf. Dies wird in Gottfried Benns „Ein Wort“ ausdrücklich, nimmt in Paul Celans „Kein Name“ eine theologische und bei Kurt Leonhard eine Wendung zur Sprachartistik und Mystik. Das Wort Stefan Georges im Titel bringt dies auf den Punkt.
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