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Mißgriffe
Ein Panoptikum dissonanter Kommunikation – Hermann Haarmann zum 80. Geburtstag
Mit diesem Buch wird unverhofft ein Vorhaben verwirklicht, das Hermann Haarmann vor mehr als zehn Jahren angeregt hat: eine kommentierte Sammlung verunglückter Begriffe, Wendungen, Phrasen, wie sie einem im politischen Diskurs, in der Publizistik und zumal in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften alltäglich begegnen. Die Frage, mit der die Herausgeber an potentielle Autorinnen und Autoren dieses Bandes herangetreten sind, lautete ganz einfach: Welches Wort nervt Sie am meisten, welche Redewendung können Sie nicht mehr hören, welchen Begriff halten Sie für Unfug – und warum? Die so von Freunden, ehemaligen Kolleginnen und Weggefährten zusammengetragenen und hier präsentierten »Mißgriffe« mögen etwas von dem einst Versäumten nachholen – und gleichzeitig Hermann Haarmann zu seinem 80. Geburtstag eine Freude bereiten.
Dr. Christoph Rosenthal lernte Hermann Haarmann im Jahr 2008 in seiner ersten Woche als Student an der Freien Universität Berlin kennen, belegte bei ihm zahlreiche Seminare und arbeitete von 2010 bis 2013 für ihn als studentische Hilfskraft am Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften (IKK). Nach Bachelorstudium, Auslandsaufenthalt an der University of Kansas und Masterabschluss im Fach »Medien und Politische Kommunikation« promovierte er bei Hermann Haarmann zum Werk des Berliner Filmessayisten Jan Franksen. Von 2013 bis 2018 arbeitete er als Autor für das ARD-Politikmagazin »Kontraste« und wechselte dann ins ARD-Generalsekretariat. Seit 2021 leitet er dort den Bereich Zentrale Aufgaben, der den wechselnden ARD-Vorsitz bei der Geschäftsführung des Medienverbundes unterstützt. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam und Vorstandsmitglied des Studienkreises Rundfunk und Geschichte.
PD Dr. Christoph Hesse hat Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum studiert, wo er 2003 mit einer Arbeit über formalistische Filmtheorie promoviert wurde. Ab 2007 arbeitete er mit Hermann Haarmann am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin; gemeinsam mit ihm hat er die Briefe an Brecht im Exil, den Briefwechsel zwischen Hermann Borchardt und George Grosz sowie die Werke Hermann Borchardts ediert. Nach Lehrtätigkeiten in Mainz, New York und Bayreuth arbeitet er seit 2023 am Berliner Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung und unterrichtet als Privatdozent an der Humboldt-Universität. Außerdem ist er als Übersetzer aus dem Englischen und Französischen tätig.
PD Dr. Falko Schmieder hat an der Freien Universität Berlin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studiert und wurde dort im Jahre 2003 mit der vom Doktorvater Hermann Haarmann betreuten Arbeit »Ludwig Feuerbach und der Eingang der klassischen Fotografie. Zum Verhältnis von anthropologischem und Historischem Materialismus« promoviert. Seit 2004 hat er Lehraufträge am Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften an der FU Berlin wahrgenommen und hatte vom WS 2007/08 bis zum WS 2008/09 eine Gastprofessur in Vertretung des Faches Kommunikationsgeschichte/Medienkulturen an der FU Berlin inne. Seit 2005 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, wo er seit 2023 das Wörterbuchprojekt »Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen« leitet.
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- Artikel-Nr.: SW9783755210498110164
- Artikelnummer SW9783755210498110164
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Mit
Christoph Rosenthal, Christoph Hesse, Falko Schmieder
- Verlag Büchner-Verlag
- Seitenzahl 140
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783755210498
- Verlag Büchner-Verlag