Doppelmord

Sommer 1914: von Sarajevo bis zur Kriegserklärung

Ziel dieses Buches ist es, eine auch für Nichthistoriker leicht verständliche Darstellung der Ereignisse um das weltverändernde Attentat von 1914 vorzulegen. Dies schien notwendig, da die Beurteilungen, insbesondere über die Frage der Schuld am Ersten Weltkrieg, von namhaften Historikern völlig verschieden bewertet werden. Vor allem angloamerikanische Autoren sehen die Intentionen von Russland, Frankreich und teilweise England wesentlich kriegsfördernder an als die politischen und militärischen Maßnahmen, die die Mittelmächte nach dem Attentat tätigten. Bei sorgfältiger Betrachtung der verschiedenen Veröffentlichungen... alles anzeigen expand_more

Ziel dieses Buches ist es, eine auch für Nichthistoriker leicht verständliche Darstellung der Ereignisse um das weltverändernde Attentat von 1914 vorzulegen. Dies schien notwendig, da die Beurteilungen, insbesondere über die Frage der Schuld am Ersten Weltkrieg, von namhaften Historikern völlig verschieden bewertet werden.

Vor allem angloamerikanische Autoren sehen die Intentionen von Russland, Frankreich und teilweise England wesentlich kriegsfördernder an als die politischen und militärischen Maßnahmen, die die Mittelmächte nach dem Attentat tätigten.

Bei sorgfältiger Betrachtung der verschiedenen Veröffentlichungen muss man zu dem Schluss kommen, dass weder Kaiser Franz Josef ein Kriegstreiber, noch der Feldzug gegen Serbien ein Rachefeldzug war, sondern, dass der Doppelmord von Sarajevo einen Stein ins Rollen brachte, der von niemanden mehr aufgehalten werden konnte oder wollte.



Dr. Norbert Frhr. van Handel ist seit 1968 mit Maria Elisabeth Freiin von Gagern verheiratet und hat mit Paul-Anton und Georg zwei Söhne.



Studium: Jus, Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an den Universitäten von Innsbruck und München, promoviert zum Dr. jur. 1965.



1967 Leiter des Büros des Kammeramtsdirektors der Handelskammer Oberösterreich, Mitglied des Stabes des Bundesministers für Bauten und Technik Dr. Vinzenz Kozina, 1972 Referatsleiter in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. 1972 Gründung und Entwicklung der Bundesabfallbörse, 1972 Gründungs- und Vorstandsmitglied des IMAS-Institutes, 1973 im Bereich von Energie- und Rohstofffragen zeitweise Leiter österreichischer Delegationen b. OECD (Paris), Europarat (Straßburg), ECE (Genf) IHK, bei der europäischen Gemeinschaft (EG), 1980 Gründung und Aufbau der GEMA (Gesellschaft für Marktforschung und Marketing), später Fusion mit IMAS und dann verkauft. 1980 Vorstandsmitglied Getränke Holding AG, dann Hopfen & Malz Holding AG, Aufsichtsratsmitglied Brauerei Schwechat AG, BBAG, Linz, 2004 verkauft an Heineken. 1997 Gründung und Geschäftsführung der Firma SA-Invest GesmbH (Schloss Almegg Investment GesmbH), die im alleinigen Familienbesitz ist. Derzeit Seniorgesellschafter. 1997 Partner und Konsulent der World Sound Corporation in Los Angeles. 2003 Partner und head of investors board der Firma BETA RECORDS, Los Angeles. 2009 Gründung der CT-Commtrade GmbH. 2010 AR der Cycleenergy AG.

Sonstige Funktionen: 1982-2013 Vizepräsident der Niederländischen Handelskammer in Österreich



Auszeichnungen: Ritter des königlich niederländischen Ordens van Oranje-Nassau (S.M. der König), Offizierskreuz des Ungarischen Verdienstordens (Staatspräsident), Ehrenkreuz für Wissenschaft & Kunst (Bundespräsident), Goldenes Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich (Landeshauptmann Oberösterreich), Kulturmedaille des Landes Oberösterreich (Landesregierung Oberösterreich), Militär-Anerkennungsmedaille (Bundesministerium für Landesverteidigung), Medaille für Verdienste um den Denkmalschutz (Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung), Ehrennadel der Gemeinde Steinerkirchen a.d. Traun.



Zur Familie: Die Familie van Handel kam im 13. Jahrhundert aus der Ortschaft Handel in holländisch Nordbrabant und war bis 1806 im Dienste des Deutschen Ordens zuletzt mit Sitz in Mergentheim. In der Folge trat Paul Anton Freiherr von Handel, Ministerresident des deutschen Bundes in Frankfurt, in kaiserliche Dienste. Er und seine Nachfahren waren mit den Herrschaften Hagenau und Almegg erbliche Mitglieder des "ob der ennsischen Herren- und Ritterstandes". Die Familie diente dem kaiserlichen Haus und ihrer Heimat Österreich in zahlreichen militärischen und politischen Funktionen.



Vorwort

Einleitung

Das Attentat

Stimmungen nach dem Attentat

Der schöne Sommer

Trügerische Stille

Die Befindlichkeit der Westmächte

Gärendes Russland

Deutschland und sein forscher Kaiser

Österreich-Ungarns später Nachmittag

Kaiser Franz Josef I.

Serbien

Die Planung des Attentats

War der Krieg unvermeidlich?

Der Krieg rückt näher

Das Uhrwerk läuft ab, 28. Juni bis 23. Juli

Das Ultimatum, 23. Juli bis 8. August

Kriegsbeginn

Nachwort

Danksagung

Literatur

Namensregister

Über den Autor

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