Beam Shop
Erinnerungsethik III
Denken nach dem Traditionsbruch
Eine Wiederholung des im Holocaust Geschehenen zu verhindern – das ist eine Konstante erinnerungskulturellen Selbstverständnisses. Doch wurde vonseiten der deutschsprachigen Philosophie tatsächlich alles in ihrer Macht Stehende dafür getan? Während in Frankreich die Möglichkeit eines Denkens nach Auschwitz diskutiert und in den USA die Frage nach einem philosophischen Beitrag zu den ‹Holocaust Studies› gestellt wird, fokussiert Philosophie in Deutschland vorrangig andere Themen.
Susanne Möbuß' dritter Band zur Erinnerungsethik stellt sich der Herausforderung und diskutiert das Denken nach dem Traditionsbruch. Nie zuvor stand das philosophische Argumentieren vor einer derartigen Aufgabe. Das Konzept memorialer Ethik zeigt sich als Ausdruck post-genozitären Denkens.
Susanne Möbuß studierte Philosophie und Geschichte und lehrt an den Universitäten Oldenburg und Hannover. In ihren Veröffentlichungen beschäftigt sie sich mit Existenzphilosophie und Jüdischer Philosophie. Bei Schwabe sind bereits zwei Bände zur Erinnerungsethik erschienen (2024 und 2025).
Versandkostenfreie Lieferung! (eBook-Download)
Als Sofort-Download verfügbar
- Artikel-Nr.: SW9783796554551110164
- Artikelnummer SW9783796554551110164
-
Autor
Susanne Möbuß
- Verlag Schwabe Verlag (Basel)
- Seitenzahl 289
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783796554551
- Verlag Schwabe Verlag (Basel)