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Die Seele denken
Wandlungen eines Begriffs in der griechischen Antike
In einer Zeit, in der das Wissen um die Seele weithin geschwunden ist, unternimmt das Buch Die Seele denken eine Rückkehr zu einem originären Verständnis des Seins. Es zeichnet die Entfaltung des Seelenbegriffs von den Urbildern Homers bis zu den die Epoche antikenDenkens abschließenden Auffassungen von Proklos nach. Damit führt es die Leserin und den Leser in die geistige Ordnung der Antike ein und lässt die Seele als das wahre Wesen des Menschen erscheinen: als ein Prinzip, das Bewegung, Leben, Erkenntnis und Freiheit erst ermöglicht.
Mit sprachlicher Kraft und gedanklicher Klarheit führt diese Studie durch das feine Gewebe antiker Texte. Mit ihrer interpretierenden Erschließung der griechischen Quellen zeigt sie, dass die Seele nicht bloß ein Kapitel der Geistesgeschichte ist, sondern als vermittelndes Band hervortritt, als ein Zwischen, in dem sich Sinnliches und Denkbares, Körperliches und Geistiges, Endliches und Ewiges, Irdisches und Göttliches begegnen: als eine für die Selbsterkenntnis entscheidende ursprüngliche Wahrheit.
Einleitung 9
Homer 13
Thales 20
Pythagoreer 24
Heraklit 36
Demokrit 50
Platon 64
Aristoteles 80
Epikur 92
Plotin 105
Proklos 112
Schlusswort 120
Bibliografie 125
Zum Autor 129
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- Artikel-Nr.: SW9783689119447450914
- Artikelnummer SW9783689119447450914
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Autor
Sven Kezele
- Verlag Traugott Bautz
- Seitenzahl 138
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- ISBN 9783689119447