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Denkfehler - Warum falsche Schlüsse so überzeugend klingen

Grundlagen der Logik, Fehlschlüsse und kritisches Denken

Im Alltag wirken Denkfehler selten wie Denkfehler. Sie treten als sichere Meinung auf, als schlüssiges Argument, als moralische Gewissheit oder als angeblich eindeutige Zahl. Wer sie erkennen will, braucht keinen Triumph des Besseren, sondern einen Prüfstand für Gründe: eine nüchterne Weise, Behauptungen nicht zu bewundern, sondern zu prüfen. Dieses Buch erklärt die Grundlagen der Logik, die wichtigsten Fehlschlüsse und die typischen Ablenkungen in Gesprächen, Medien, Werbung und politischen Debatten. Es zeigt, warum Argumente schiefgehen, woran man das merkt und wo die Grenzen des eigenen Urteilens liegen. Dabei wird nicht so getan, als... alles anzeigen expand_more

Im Alltag wirken Denkfehler selten wie Denkfehler. Sie treten als sichere Meinung auf, als schlüssiges Argument, als moralische Gewissheit oder als angeblich eindeutige Zahl. Wer sie erkennen will, braucht keinen Triumph des Besseren, sondern einen Prüfstand für Gründe: eine nüchterne Weise, Behauptungen nicht zu bewundern, sondern zu prüfen.

Dieses Buch erklärt die Grundlagen der Logik, die wichtigsten Fehlschlüsse und die typischen Ablenkungen in Gesprächen, Medien, Werbung und politischen Debatten. Es zeigt, warum Argumente schiefgehen, woran man das merkt und wo die Grenzen des eigenen Urteilens liegen. Dabei wird nicht so getan, als ließe sich jeder Irrtum im Vorübergehen vermeiden. Manche Fälle sind klar, andere umstritten, wieder andere nur mit Vorsicht zu beurteilen.

Der Blick bleibt auf dem Praktischen: auf Streitgesprächen, Nachrichten, sozialen Medien und Entscheidungen, die im Alltag tatsächlich anstehen. Keine formale Logik für Fachleute, keine Philosophie der Erkenntnis in voller Breite, sondern brauchbare Orientierung für ein realistischeres, saubereres Denken. Am Ende steht kein Wahrheitskompass, sondern ein belastbarer Maßstab: weniger Täuschung, mehr Klarheit, mehr Halt beim Urteilen.

Null Papier Verlag



Xavier Falkenried schreibt über Denkfehler, falsche Schlüsse und kritisches Denken im Alltag. Ihn interessiert, warum Meinungen oft überzeugender wirken als ihre Begründungen.



Seine Bücher verbinden klare Analyse mit praktischer Orientierung: Behauptungen prüfen, Begriffe sortieren, Schlüsse kontrollieren. Ohne akademische Schwere, ohne Rechthaberei – für mehr Klarheit beim Urteilen.



Titel

Impressum

Inhaltsverzeichnis

Sachbücher bei Null Papier

Das weitere Verlagsprogramm

Autor

Hinweis

Wenn Gespräche kippen

Die Fehler im eigenen Leben

Wenn man weiter macht, obwohl die nüchterne Lage schon dagegen spricht

Wenn man ein gutes Ergebnis innerlich schon vorwegnimmt

Wenn Zeit, Geld und Energie systematisch zu knapp kalkuliert werden

Wenn das Bekannte mit dem Sichereren verwechselt wird

Wenn Angst schneller entscheidet als die Prüfung

Wenn der Kopf nachträglich gute Gründe liefert

Wenn Beschäftigung wie Fortschritt aussieht

Wenn das ehrliche "Ich weiß es nicht" der sauberste Satz ist

Warum persönliche Entscheidungen schwerer zu prüfen sind

Selbstprüfung bei persönlichen Entscheidungen

Was Selbstprüfung leisten kann — und was nicht

Was Logik leisten kann — und was nicht

Was ein Argument ist

Die Bausteine eines Arguments

Was viele Alltagssätze nicht tun

Wenn aus Zustimmung eine Begründung wird

Beispiel, Hinweis, Beweis

Plausibel, belegt, widerlegt

Der Geltungsbereich einer Aussage

Versteckte Prämissen sichtbar machen

Was eine Gegenfrage leistet

Was ein Gegenbeispiel leistet

Was ein Gegenbeweis leistet

Ein Argument entsteht, wenn man die Brücke sieht

Warum das für spätere Prüfungen wichtig ist

Was ein sauberer Einwand nicht ist

Die einfache Grammatik des Prüfens

Die schiefen Übergänge

Das künstlich verengte Entweder-oder

Der Schluss, der schon in der Prämisse sitzt

Wenn Nähe wie Ursache behandelt wird

Wenn aus wenig Material viel gemacht wird

Wenn zwei Dinge ähnlich wirken, aber nicht ähnlich tragen

Wenn ein Wort unterwegs die Bedeutung wechselt

Wenn der Schluss schlicht nicht folgt

Warum diese Fehlschlüsse vernünftig klingen können

Nicht jeder Irrtum lässt sich sauber benennen

Die Grenze der Etiketten

Woran man diese Fehlschlüsse im Alltag wiedererkennt

Was dieses Kapitel leisten soll

Der Kopf arbeitet mit Abkürzungen

Was der Kopf gut kann — und was nicht

Bestätigungsfehler: Was zur eigenen Sicht passt, bleibt eher hängen

Warum Korrekturen so wenig Eindruck machen

Verfügbarkeitsheuristik: Was leicht einfällt, wirkt wahrscheinlicher

Ein konkreter Fall: Das seltene Risiko wirkt plötzlich alltäglich

Ankereffekt: Der erste Wert zieht spätere Urteile mit

Ein zweites Beispiel: Die innere Messlatte verschiebt sich

Motiviertes Denken: Gegen die fremde Position wird strenger geprüft

Wo Intuition brauchbar ist

Wo Intuition nur ein Gefühl von Sicherheit liefert

Rückschaufehler: Nachher wirkt das Ergebnis vorhersehbar

Selbstüberschätzung des Urteils: Gewissheit wird zu schnell groß

Warum die Korrektur leiser bleibt als der Irrtum

Gemeinsamer Nenner: schnell, aber nicht neutral

Eine kurze Grenze des Kapitels

Die Rolle der Korrektur im eigenen Urteil

Warum diese Einsicht nicht pessimistisch sein muss

Übergang

Ablenkung, Angriff, Nebel

Wenn die Person statt der Sache getroffen wird

Wenn ein Argument kleiner gemacht wird, damit es leichter fällt

Wenn Fehlverhalten als Ersatzantwort dient

Wenn die Gegenfrage die Antwort verdrängt

Wenn eine Frage nur nach Klärung aussieht

Wenn der Name die Prüfung ersetzen soll

Wenn Kritik schon vorab als Angriff gilt

Wenn Höflichkeit die Wahrheit nicht ersetzt

Wenn Präzision zur Kulisse wird

Was die Muster gemeinsam haben

Eine kleine Grenze, damit die Sache nicht kippt

Schluss: Die Antwort muss an der Sache ankommen

Wenn Zahlen Eindruck machen sollen

Absolut ist nicht relativ

Prozent ohne Basis sind halb blind

Der Durchschnitt glättet gern zu viel

Was gezählt wurde, ist oft wichtiger als die Zahl

Wie Zahlen im Alltag schief wirken

Diagramme können erklären. Sie können auch inszenieren.

Kleine Unterschiede können groß aussehen

Korrelation ist nicht automatisch Ursache

Einzelfälle sind anschaulich. Muster sind etwas anderes.

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