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Versuch über Menschenwürde

Neo-Jungian Studies und das Dilemma von Individualität und Kollektivität im 21. Jahrhundert

Versuch über Menschenwürde
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Im gegenwärtigen geopolitischen Kontext zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung geraten sowohl das Soziale als auch das Individuum als normative Leitfiguren der Moderne unter Druck. Der Beitrag untersucht diese Problemlage ausgehend von C. G. Jungs Begriff der Individuation, der politische und gesellschaftliche Konflikte auf einen unbewussten innerpsychischen Gegensatz zurückführt. Aktuelle Neo-Jungian Studies versuchen, diese Perspektive durch kulturpsychologische und sozialwissenschaftliche Ansätze zu erweitern. Gleichwohl bleibt das Spannungsverhältnis zwischen Individualität und Kollektivität theoretisch ungelöst. Der vorliegende... alles anzeigen expand_more

Im gegenwärtigen geopolitischen Kontext zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung geraten sowohl das Soziale als auch das Individuum als normative Leitfiguren der Moderne unter Druck. Der Beitrag untersucht diese Problemlage ausgehend von C. G. Jungs Begriff der Individuation, der politische und gesellschaftliche Konflikte auf einen unbewussten innerpsychischen Gegensatz zurückführt. Aktuelle Neo-Jungian Studies versuchen, diese Perspektive durch kulturpsychologische und sozialwissenschaftliche Ansätze zu erweitern. Gleichwohl bleibt das Spannungsverhältnis zwischen Individualität und Kollektivität theoretisch ungelöst. Der vorliegende Beitrag entwickelt einen anderen Zugang unter Rückgriff auf den Radikalen Skeptizismus sowie auf das Subjektivierungstheorem und auf den Narzissmus-Begriff, um die wechselseitige Konstitution von Singularität und Pluralität genauer zu bestimmen. Im Zentrum steht die These eines unverfügbaren Subjekts, das in seiner singulär-pluralen Selbst-Differenz als konstitutive Bedingung von Menschenwürde ausgewiesen wird.



Vorwort / 9

Einleitung / 11

1 Im Karussell der Selbstbezeichnungen / 20

2 Ein Riss durch Seele und Welt / 32

3 Kritik des Essentialismus / 37

4 Kritik des Konstruktivismus / 41

5 Das Universalismusproblem / 47

6 Gemeinschaft und Individualisierung / 50

7 Trauma-Architekturen / 53

8 Globale Paranoia / 60

9 Das schlafende Pferd in der Stadt / 65

10 Das Modell der Ethischen Urszene / 70

11 Menschenwürde und das Unverfügbare / 78

12 Synopse / 85

Anhang: Eine normative Theorie relationaler Verantwortung

unter Bedingungen der Unabschließbarkeit / 88

Referenzen / 94

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  • Artikelnummer SW9783689119355450914
  • Autor find_in_page Gerhard Burda
  • Autoreninformationen Gerhard Josef Burda, geb. 1958 in Wien, ist ein österreichischer… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Traugott Bautz
  • Seitenzahl 111
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
  • ISBN 9783689119355

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