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Verlustgeschichten
Verlieren und Verlorensein als kulturelle Praktiken im Mittelalter
Verlust ist mehr als einfaches Verschwinden von Phänomenen, Dingen oder Gewissheiten – Verlust ist ein Verschwinden, das bemerkt und (zumeist negativ) bewertet und damit oft auch emotional wirksam wird. Die Erfahrung von oder die Sorge vor Verlusten dürfte eine menschliche Grunderfahrung sein, die allerdings zu historisieren ist.
Dabei sollte der Blick sowohl auf materielle Verluste als auch auf diskursive und praktische Reaktionen gerichtet werden.
Die Beiträge dieses Bandes thematisieren Charakteristiken von Verlusterfahrungen und -ängsten sowie auch Bewältigungsstrategien in den Jahrhunderten des europäischen Mittelalters. Sie zielen darauf, das bisher v.a. soziologisch konkreter gefasste Konzept des »Verlusts« auch für die geisteswissenschaftliche Forschung analytisch fruchtbar zu machen.
Prof Dr. Christoph Mauntel ist Professor für die Geschichte des Mittelalters an der Universität Osnabrück.
Prof. Dr. Anja Rathmann-Lutz ist Professorin für die »Geschichte der Materialitäten« im Arbeitsbereich Mittelalterliche Geschichte an der Universität Erfurt.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 22. April 2027
- Artikel-Nr.: SW9783593465791110164
- Artikelnummer SW9783593465791110164
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Mit
Christoph Mauntel, Anja Rathmann-Lutz, Eva-Maria Butz, Patrizia Carmassi, Martin Clauss, Jan-Hendryk de Boer, Henrike Haug, Uta Kleine, Christoph Mauntel, Carla Meyer, Christoph Pretzer, Anja Rathmann-Lutz, Romedio Schmitz-Esser, Rike Szill
- Verlag Campus Verlag
- Seitenzahl 280
- Veröffentlichung 22.04.2027
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783593465791
- Verlag Campus Verlag