Die Jugend malt wieder Hakenkreuze
Von der Radikalisierung einer Generation
Rechtsruck im Kinderzimmer –Wie Extremismus beginnt
Ostdeutschland. Zwischen Harmoniebedürftigkeit und Radikalisierung. Die preisgekrönte Journalistin Manuela Müller zeichnet das Bild einer Region, die geprägt ist von kollektiven Traumata, fehlender politischer Bildung und einer Jugend, die Rechtssein als Lebensgefühl entdeckt. Sie fragt, ob wir die Kontrolle über eine Generation verloren haben und fordert konkrete Maßnahmen, bevor sich die Mauern in den Köpfen weiter verfestigen.
Rechtsextreme Symbole und Haltungen normalisieren sich zunehmend im Alltag. Wo Manuela Müller lebt, tauchen plötzlich immer mehr Hakenkreuze im öffentlichen Raum auf – und scheinen kaum jemanden zu stören. Das ehemals harmlose Simsontreffen hat sich mittlerweile zum beliebten Nazi-Treff für junge Leute entwickelt und das Moped wird von der AfD als Symbol ostdeutscher Identität instrumentalisiert. Jugendliche inszenieren Rechtssein als Lifestyle – mit bestimmten Frisuren, Marken und Gesten. Dabei geht es um Provokation und Gruppenzugehörigkeit, während Schulen und Eltern oft überfordert sind. Wie konnte es so weit kommen, warum bleibt die Empörung aus und vor allem: Was machen wir jetzt? Manuela Müller hat ein Buch geschrieben, das aktueller und wichtiger nicht sein könnte. Mit ihrer journalistischen Perspektive auf ihre Heimat, trägt sie zum wichtigsten gesamtdeutschen Diskurs unserer Zeit bei.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 11. Juli 2026
- Artikel-Nr.: SW9783608126525450914
- Artikelnummer SW9783608126525450914
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Autor
Manuela Müller
- Verlag Tropen
- Seitenzahl 246
- Veröffentlichung 11.07.2026
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- ISBN 9783608126525
- Verlag Tropen