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Im Zwielicht
Zerbrechlichkeit und Resilienz der Demokratie im 21. Jahrhundert
Die Demokratie ist heute mit einer außergewöhnlichen Verdichtung an externen Krisen konfrontiert: Klimawandel, Migration, Pandemie, Krieg und entgrenzter Kapitalismus. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von »der« Demokratie sprechen? Wie gehen die entwickelten Demokratien mit diesen Herausforderungen um? Begegnen sie dem Zeitdruck mit »Verschlankung« der demokratischen Verfahren? Antworten sie auf die rechtspopulistischen Bewegungen mit illiberalen Instrumenten wie Verboten, Überwachung und Ausschlüssen? Befinden sich die Demokratien im Niedergang? Die Pfade sind nicht vorgezeichnet, der Niedergang ist nicht besiegelt. Die Schwächen und Blessuren der liberalen Demokratien treten heute jedoch deutlicher hervor als noch zur Jahrtausendwende. Aber neben der neuen Zerbrechlichkeit der Demokratie stehen auch beachtliche Erfolge der Demokratisierung, etwa in Geschlechterfragen oder der Zivilgesellschaft. Bei allen Sorgen – so Wolfgang Merkel in der 2., aktualisierten und erweiterten Auflage seines Standardwerks – sollte man die Resilienz der liberalen Demokratien nicht unterschätzen.
Wolfgang Merkel war von 2004 bis 2020 Direktor der Abteilung »Demokratie und Demokratisierung« am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Politische Wissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 21. Dezember 2026
- Artikel-Nr.: SW9783593461724110164
- Artikelnummer SW9783593461724110164
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Verlag
Campus Verlag
- Veröffentlichung 21.12.2026
- ISBN 9783593461724
- Veröffentlichung 21.12.2026