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Ai Weiwei über Zensur
Unsichtbar, invasiv und weitgehend unbemerkt schleichen sich weiche Formen der Zensur in unsere demokratische Welt ein. Zensur ist eine globale Kraft, die sowohl von kommerziellen Interessen als auch politischen Agenden angetrieben wird. Ai Weiwei - Künstler, Aktivist und eine der einflussreichsten kulturellen Persönlichkeiten der Welt - hat ihre Macht aus erster Hand erfahren. In seinem Buch ruft er zu freier Meinungsäußerung auf in einem Zeitalter, das von Big Data, Massenüberwachung und neuen Kontrolltechnologien geprägt ist. Ai Weiwei zeigt, wie Zensur sowohl in der offenen Propaganda und Zensur autoritärer Regime als auch subtil innerhalb demokratischer Strukturen fortbesteht. Und wie internationale Unternehmen, kulturelle Institutionen, soziale Medien und sogenannte Ideologien der "Freiheit" einen fruchtbaren Boden für neue, heimtückischere Unterdrückungsmaßnahmen geschaffen haben. Klar wird: Zensur gibt es nicht nur in China, sondern auch in sogenannten liberalen Demokratien wie Deutschland.
Ai Weiwei, geboren 1957 in Peking, gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Aufgrund seines Einsatzes für Menschenrechte wurde er 2011 in China kurzzeitig inhaftiert, bevor er 2015 nach Deutschland flüchtete, wo er eine Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin annahm. 2019 verließ er Deutschland wieder in Richtung London, heute wohnt er in Portugal. Sein letztes Buch trägt den Titel "1000 Jahre Freud und Leid".
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 31. August 2026
- Artikel-Nr.: SW9783987911712110164
- Artikelnummer SW9783987911712110164
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Verlag
Westend Verlag
- Veröffentlichung 31.08.2026
- ISBN 9783987911712
- Veröffentlichung 31.08.2026