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Unsicher in der eigenen Stadt
Warum Politik und Gesellschaft versagen und wir handeln müssen
Spätestens die Stadtbild-Debatte von Kanzler Merz wirkte wie ein Brennglas: Sie zeigt, wie sehr sich Deutschland davor scheut, Probleme klar zu benennen – und sie entschlossen zu lösen.
Alina Cara Beyer, Journalistin und Stadtbewohnerin, verbindet persönliche Erfahrungen mit Zahlen und Fakten. Sie schildert, was ihr als Frau im öffentlichen Raum begegnet, besonders im Nahverkehr, und welche Strategien sie entwickelt hat, um sich zu schützen. Parks, Schwimmbäder oder nächtliche Heimwege meidet sie wie viele andere Frauen. Die Angst vor Belästigung oder K.-o.-Tropfen gehört für viele längst zur Realität.
Zugleich beschreibt sie Zustände, die alle betreffen: vermüllte Innenstädte, verwahrloste Bahnhöfe, Drogenreste auf Spielplätzen, abgesagte Volksfeste aus Sicherheitsgründen. Beyer argumentiert, dass Migrationspolitik nur ein Teil der Lösung ist. Auch Stadtplanung, Baupolitik und Instandhaltung verschärfen vielerorts die Lage. Gedimmte Beleuchtung, abgebaute Mülleimer und zögerliche Sicherheitskonzepte senden das falsche Signal.
Ein Blick ins Ausland zeigt: Vieles wäre lösbar. Warum funktionieren saubere und sichere Innenstädte anderswo besser? Was wiegt schwerer – Datenschutz oder Sicherheit? Und wo bleibt das versprochene Sondervermögen für die Städte?
Das Buch bleibt nicht bei der Kritik stehen. Es analysiert strukturelle Schwächen, entwickelt konkrete Lösungsansätze und stößt eine überfällige Debatte über Sicherheit, Lebensqualität und Vertrauen im urbanen Raum an.
Alina Cara Beyer (Jahrgang 1995) ist Journalistin und Autorin. Über ihre eigenen Erfahrungen und die zugrunde liegende Daten‑ und Faktenlage zur Sicherheit im öffentlichen Raum spricht sie inzwischen international auf Konferenzen. Als Reporterin und Moderatorin bei RTL/ntv zeigt sie mit ihren Reportagen, wie politische Entscheidungen den Alltag der Menschen in Deutschland verändern.
Für dieses Buch hat sie über ein Jahr recherchiert, mehr als hundert Gespräche mit Politikern, Kriminologen, Gleichstellungsbeauftragten, Strafverteidigern, Polizisten, Mitarbeitenden von Opferberatungsstellen, Stadtplanerinnen und Stadtplanern im In- und Ausland sowie direkt Betroffenen geführt und umfangreiche Kriminalstatistiken ausgewertet. Auf dieser Grundlage hat sie sich international gut funktionierende Modelle für sichere und saubere öffentliche Räume angesehen und daraus abgeleitet, wie sich ähnliche Konzepte in Deutschland umsetzen lassen. Damit macht sie deutlich, dass deutsche Städte nicht von Natur aus unsicher und dreckig sein müssen – vorausgesetzt, es gibt den politischen Willen, konsequente Veränderungen umzusetzen.
Cover
Titel
Impressum
Vorwort
Städte werden gefährlicher: die Zahlen dahinter
Stadtbild Alltag: Was sich im öffentlichen Raum verändert
Kontrolle: Warum sie in Deutschland nicht funktioniert
Die Psychologie der Straße: Wie Architektur das Sicherheitsgefühl beeinflusst
Neue Unsicherheitsorte
Stadtbild Parallelgesellschaft: Das passiert, wenn der Staat ganze Viertel kippen lässt
Sondervermögen richtig nutzen: Lösungen statt Symbolpolitik
Anmerkungen
Versandkostenfreie Lieferung! (eBook-Download)
Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 18. August 2026
- Artikel-Nr.: SW9783758905643110164
- Artikelnummer SW9783758905643110164
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Verlag
Gräfe und Unzer Autorenverlag - ein Imprint von Gräfe & Unzer
- Veröffentlichung 18.08.2026
- ISBN 9783758905643
- Veröffentlichung 18.08.2026